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BIST DU BEZIEHUNGSFÄHIG

  • Traut sich denn Niemand mit mir über dieses Thema zu schreiben???

    Ich finde, es ist heut`zu Tage schon eine schwierige Aufgabe eine Beziehung standfest zu halten.. Zur damahligen Zeit, hatte jeder seinen Platz und seine Regeln in einer Partnerschaft. Heute ringt Jeder um seinen Paltz, jeder will das sagen haben und Jeder will auch gleichzeitig der Schwächere sein.. also Chaos ..

Beiträge

  • Ehemaliges Mitglied 14.06.2008, 18:24:39

    EGOIST!
    Das war mit das letzte, was meine Partnerin mir an den Kopf geschmissen hat, als ich versucht hab Sie ein letztes Mal anzurufen um vielleicht ein klärendes Gespräch zu bekommen.
    Was ist den so egoistisch daran, wenn man mit den Wünschen des Partners nicht konform geht? Muß man als Mann, denn alle Konventionen erfüllen? Was ich nicht alles sein sollte um Ihren Vorstellungen gerecht zu werden - Ersatzvater für 2 Kinder, Versorger und Beschützer vor finanziellen Nöten, Liebhaber, Beichtvater, Freizeitgestalter, humorvoller Gesprächspartner .... -
    Ich frage mich wo da ICH geblieben bin, meine Wünsche - Partnerschaft ja, aber mit den nötigen Freiräumen; wissen da ist jemand für dich da, wenn Du Ihn brauchst; Wärme, manchmal in den Arm genommen werden; Verständnis und Vertrauen ohne daß man es dauernd explizit betonen muß; manchmal vielleicht auch nicht reden müssen und sich trotzdem verstanden fühlen... - Warum wollen die meisten Frauen uns dauernd vereinnamen sich regelrecht festklammern an Ihrem Partner? Unsere Wünsche waren gar nicht so verschieden, aber es war ein erbitterter Kampf wie diese Wünsche realisiert werden sollten. Vielleicht doch Egoismus?
    Ich kann jedem nur raten, sich in einer Beziehung nicht zu weit selbst zurückzunehmen, Rücksicht ja, gegenüber dem anderen, aber auch gegenüber sich selbst. Fühlt sich einer oder beide in einer Partnerschaft von den Wünschen des anderen nur noch unter Druck und Zugzwang gesetzt ist das der Anfang vom Ende. Nehmt euch einfach öfters in den Arm und sagt wie gern Ihr den anderen habt, redet offen über eure Wünsche und versucht einen Kompromiss zu finden, nur dann kann es funktionieren! Schade, daß man immer erst zu spät aufwacht - vor allem wir Männer. L.G. Siegfried

  • H. Nele 15.01.2008, 10:18:08

    Ja Wolfgang wie recht Du doch hast....
    Ich kenne einige Partnerschaften schon von ihren Kennenlernen her, konnte auch teilweise ihre Entwicklung miterleben....
    Was ich mit einigen "Erschrecken" in nachhinein feststellen habe, war die Tatsache, sobald die Frau einen Ehering hatte, ließ sie sich gehen, vom Styling oder auch von der Figur her. Man glaubte den Partner nun sicher zu haben, warum sich jetzt noch "aufbrezeln" und Kalorien zählen...
    Auch einige Männer veränderten sich, wurden "Paschas" und ließen sich bedienen... aber... das ist doch nicht der Sinn einer Beziehung!!!
    Gegenseitiges respektieren und achten ist meiner Meinung nach sehr wichtig, vorallem wenn Kinder mit im Spiel sind. Es kann nicht sein, das nur ein Elternteil für die Erziehung der Kinder verantwortlich ist und dann bei Schwierigkeiten es heißt:..."es sind doch Deine Kinder, Du hast sie ja so erzogen!"
    Ich will damit sagen.... wenn man sich in einer Beziehung wohl fühlen möchte, dann muß man auch einiges dafür tun. Nicht erst mit der Arbeit im Haushalt beginnen wenn der Partner von der Arbeit nach Haus kommt, damit er ja sieht das etwas gemacht wird. Auch muß man nicht mit Lockenwicklern und Gurkenmaske durch die Wohnung hüpfen wenn der Mann zu Haus ist,damit er ja sieht, he...dies tu ich doch nur für Dich.... *schmunzel

  • N. Nicole5246 Michels 14.01.2008, 08:32:55

    Warum sind die meisten Menschen nur so verklemmt geworden??? Wir leben doch im Jahr 2008 und nicht 1950.. Traut sich wirklich keiner mit mir über sokche Themen zu diskutieren??

  • M. Monbijou 06.07.2008, 19:52:04

    Lieber Siegfried, du sprichst mir aus dem Herzen. Meine Erfahrung lehrt mich, dass viele in ihre Beziehung(en) einen ganzen Packen an unbewältigten Traumata mitbringen. Ich zähle mal auf, was mir begegnet ist: nicht verarbeitete Trennung, seelischer oder sexueller Missbrauch in der Kindheit, Scheidung der eigenen Eltern,
    Benachteiligung gegenüber einem Geschwisterkind, Überschuldung der Eltern und Spielsucht, überhaupt schädigende Kindheitsmuster. Dazu kommt die Sehnsucht nach Geborgenheit, Verstandenwerden und Angenommensein. Wer ein solches Erbe mit in die Beziehung bringt, muss sie zwangsläufig überfordern. Oft schließt man (ich) anfangs zu viele Kompromisse, wegen dieser Sehnsucht. Erst später merkt man, dass eigene Bedürfnisse wieder zu kurz kommen, die Unzufriedenheit wächst. Kommunikation und viele Gemeinsamkeiten (nicht unbedingt gemeinsame Hobbies) sind wohl eine gute Basis für das Gelingen einer Beziehung, aber auch Anziehungskraft des anderen.Gruß, Mo

  • Ehemaliges Mitglied 15.01.2008, 03:19:19

    Hallo zusammen, hallo Nicole!

    Wo fängt denn die Komunikation an aufzuhören?

    Ist es nicht gerade der Stress, hauptsächlich verursacht durch die Arbeitszeiten, das unterhalten lassen durch die Medien, als auch die Emanzipation der Frau, die ausschlaggebend für diese Entwicklung sind?

    Als ein Einkommen für eine Familie ausreichte, die Frau ihrem Mann früh Morgens die Brote schmierte, den Kaffee eingoss, ihm einen Abschiedskuss gab, das Essen auf dem Tisch stand als er nach Hause kam, er einen Willkommenskuss schon in der Tür bekam, die Abende vor dem Kamin verbracht wurden, vielleicht nach dem gemeinsamen Spaziergang und nachdem die Kinder pünktlich ins Bett gebracht waren, man zusammen ins Bett ging ohne sich vom Fehrnseher unterhalten zu lassen, sprach man nicht von Regeln. Es waren Aufgaben.

    Kein Mensch möchte in diese Zeit zurück, jedoch bedauern viele die Harmonie die verloren ging.