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Christen und Bibel im 21. Jahrhundert
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Der LIEBE GOTTES eingedenk.....
Hier möchte ich einen Raum schaffen für alle, die eine Andacht eintragen möchten zum obigen Thema. Ihr könnt auch im Anschluss daran verdeutlichen, was in euch hineingeflossen ist beim Lesen und Schreiben. Nur bitte keine weiteren Kommentare, die sich auf andere beziehen. Dafür gibt es die Diskussionsseiten. Hier soll alles schön nebeneinander stehen bleiben.
Herzliche GrüßeEhemaliges Mitglied | 22.10.2009, 10:51:00
Beiträge
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Ehemaliges Mitglied 14.12.2009, 21:20:55
Gott ist´s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
Philipper 2,13
Ich lasse mir diesen Satz auf der Zunge zergehen: GOTT ist es,...der in mir(euch) wirkt beides,....das WOLLEN und (nicht oder) und das VOLLBRINGEN,...nach SEINEM - nach SEINEM Wohlgefallen. Können wir das Verstehen, ist unser Fassungsvermögen dafür schon so groß das wir wissen was das für einen jeden von uns bedeutet???
Ich frage es ganz bewußt.... ;-)) ihr wisst ja, die Liebe ist es die es uns verständlich macht.
Also was meint unser guter Bote Paulus nun damit?
Ich denke es geht auf jeden Fall um die Macht unseres himmlischen Vaters, ER hat die Macht die Zeit für uns zu steuern und ER allein hat die Macht in unserem Herzen etwas zu bewegen aber nur - WENN WIR ES WOLLEN! - Das hat Konsequenzen - WENN WIR ES WOLLEN! - ich gehe einmal davon aus wir wollen Jesus in unseren Herzen haben, Danke für das zustimmende Nicken allerseits ;-))
Nun kann ER es in uns bewirken und uns lenken in unserem denken.
....und nun zeigt ER unser wollen und vollbringen bis ins ewige Leben.
Das ist seine Liebe zu uns! -
Ehemaliges Mitglied 30.10.2009, 09:12:45
Ich bin daheim. Die Angst ist hier der Fremde.
(Ein Kurs in Wundern, S.302)
Die Liebe und die Angst können nicht das gleiche Haus bewohnen. Wo Liebe ist, das weicht die Angst. Und wo die Angst überhand gewonnen hat, ist die Liebe gegangen.
In einigen wirklichen Gefahrensituationen (Autounfall, Notfall in der Familie...) habe ich es jedesmal erlebt, dass in genau diesen Momenten überhaupt keine Angst in mir war.
So ist das: in akuten Gefahrensituationen setzt der Verstand aus und es ist nur noch eine voll konzentrierte und geschärfte Wahrnehmung vorhanden. Ich hatte in diesen Situationen nicht mal Zeit zum Denken, schließlich kam es darauf an, das Richtige sofort zu tun.
Man stelle sich vor, man geht durch den Wald, und plötzlich steht ein Bär vor einem.... Nachdenken über Biologie und Verhaltensregeln - was ist zu tun, wenn ein Bär auftaucht - dazu würde ich nicht raten, eher zur Verbindung mit dem Gebot des Augenblicks.
Später, wenn diese akute Gefahr schon wieder gebannt ist, setzt das Denken ein, das Herz rast und die Atmung beschleunigt sich.
Wer also ist der Fremde in meinem Heim? Ist es die Angst oder die Liebe Gottes? Ist die Angst Gottes Schöpfung, die ER nach seinem Ebenbilde schuf?
Heute sage ich dank, dass Jesus gekommen ist, um mit mir in der Welt nach dem zu suchen, was IHM gehört. SEINE Schau sieht keine Fremden, sondern erblickt die SEINEN und freut sich mit ihnen. Nicht einen einzigen vergisst ER. Solange wir nicht auf alle schauen, wie ER es tut, können wir IHN nicht erkennen. Wenn wir es verweigern, lehnen wir es für uns selbst ab.
Durch die Liebe in meinem Heim, in der die Angst der Fremde ist, kann mein Selbst wachsen und EINS sein. -
Ehemaliges Mitglied 17.12.2009, 11:55:31
Wir suchen dich nicht.
Wir finden dich nicht.
Du suchst und du findest uns,
Ewiges Licht.
Wir lieben dich wenig,
Wir dienen dir schlecht,
Du liebst und Du dienst uns,
Ewiger Knecht.
Wir eifern im Unsern
Am selbstischen Ort,
Du mußt um uns eifern,
Ewiges Wort.
Wir können dich, Kind
In der Krippe, nicht fassen.
Wir können die Botschaft nur
Wahr sein lassen.
Albrecht Goes. -
Ehemaliges Mitglied 23.10.2009, 15:48:06
Schön, dass das Thema wieder offen ist...
und bitte nicht diskutieren...s.o. - es ist so wohltuend,
mal einfach was zu lesen und zu schreiben, ohne das Ge-
fühl: eigentlich möchte ich was dazu sagen, hab' aber
keine Zeit, keine Lust, was auch immer...danke, Renate,
für diesen Einfall!
Heute morgen fuhr ich vom Dienst nach Hause, und da war
plötzlich so ein tiefes Gefühl von Dankbarkeit in mir,
einfach so, beim Betrachten der sich rosa färbenden
Wolken und des leichten Nebels über den Feldern - ich
lebe, täglich wird mir soviel geschenkt - das allein ist
ein Ausdruck von Gottes Liebe! -