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Der fröhliche Diabetiker-Club

  • Die richtige Ernährung bei Diabetes

    Ich gebe zu, dass ich theoretisch recht viel weiß über dieses Thema, in der Praxis happert es aber natürlich!
    Zum Glück habe ich Süßigkeiten nicht so gern, aber dafür Brot, Kartoffel, Reis,...in Kürze, alles, was eingeschränkt werden sollte!
    Wichtig ist, die Kohlehydrate zu vermindern und wo immer möglich durch Gemüse zu ersetzen, roh oder gekocht.
    Leider kann der Diabetiker nicht uneingeschränkt Früchte genießen, da besonders das süße Obst viel Zucker enthält und "eingerechnet" werden muß.
    Diabetiker, die Insulin spritzen, sind hier etwas weniger eingeschränkt, da man heute die Insulinmenge dem Essen anpasst und nicht umgekehrt, wie das früher der Fall war.

    Die Ansicht, dass Kohlehydrate 40-50% der Nahrung ausmachen sollten, ist inzwischen auch schon überholt. Wie es scheint, verträgt der menschliche Organismus Getreideprodukte, vor allem Vollkornprodukte viel schlechter, als angenommen. Wichtig ist aber vor allem, den Blutzucker und Insulinwert niedrig zu halten!
    Das bedeutet eine Verminderung der Insulinresistenz, verbesserte Blutfettwerte und niedrigerer Blutdruck!

    Wer seine Ernährung umstellt auf kohlehydratarme,eiweissreiche fettbewusste Ernährung umstellt, wird feststellen, dass die Appetitattacken (die ich so fürchte!) nachlassen und sich eine zwar langsame, aber stetige Gewichtsreduktion einstellt.

    Gemüse, Salate, Früchte und Beeren, köstlich und bedeutungsvoll für uns Diabetiker. Ich rufe euch auf (mich mit eingeschlossen!) die Ernährung umzustellen und unserer Gesundheit etwas Gutes zu tun. Ratschläge, wie das zu bewältigen ist und Rezepte sind hoch willkommen!!

    Lesevorschlag: Glücklich und Schlank, von Nicolai Worm - EMPFEHLENSWERT!!

Beiträge

  • M. amw 16.09.2008, 10:22:31

    Also, daß mit den 40 Kilo scheint Euch nicht in Ruhe zu lassen.... Ich nehme Metformin und Glycobay... ich bin damals bei meinem Doc mit nem Wert von 633 aufgelaufen. Ihm standen die Haare strack zu Berge, zumal er weiß, daß es kaum möglich ist, mich in ein Krankenhaus zu verfrachten. Durch die Einnahme der Meidkamente habe ich angefangen, mich vor viele Sachen zu ekeln, zum Beispiel vor zu fetten Sachen, früher war fetter Speck ein Muß in meinem Kühlschrank - heute koche ich mit Schinkenwürfeln... Sahne, früher reichlich, heute ekel ich mich davor, ich mag nur noch die fettreduzierte Sahne aus dem Lidl... Früher konnte nichts düß genug sein - heute mag ich so extrem süße Sachen gar nicht mehr... Wenn ich jetzt etwas koche, wo Sahne in die Sosse sollte - bei mir kommt Milch in die Sosse (1,5 % Fett), allen andere mag ich schon nicht mehr.
    Inzwischen hat mein Hausarzt übrigens auch Diabetes....er nimmt die gleichen Tabletten wie ich, nur eine geringere Dosierung.... und hat auch automatisch abgenommen - etwas worum er schon einige Jahre mit gerningem Erfolg gekämpft hatte.
    Zu den Nüchternwerten: Es gibt ein Studie, die besagt, daß man abends vor dem ins Bett gehen einen Joghurt essen sollte, Joghurt hält den Insulinspiegel über eine längere Zeit stabil, probiert es mal.... und es muß kein Sahnejoghurt sein...lach... ich hab übrigens festgestellt, daß der Naturjoghurt (im 4-er pack) von Penny am besten schmeckt, den mag ich sogar...

  • H. Ella 04.09.2008, 18:27:39

    Mach das! Nicht jedes Medikament ist für jeden geeignet. Kann gut sein, dass bereits ein Diabetiker-Forum besteht. Na und? Es gibt
    zu vielen Themen mehrere Foren....

  • P. classic 30.06.2009, 21:31:45

    Nachmittags esse ich jetzt oft ein Natur-Joghurt mit Heidelbeeren. Die enthalten nicht viel Zucker und kurbeln die Verdauung schön an. Find ich einen guten "Snack", der die Zeit bis zum Nachtessen gut überbrückt, ohne zuviel Kohlehydrate zu haben.

  • P. classic 06.09.2009, 17:04:21

    Hallöchen Marita,
    wie nett, dass du uns gefunden hast!
    Ich kann mir vorstellen, dass reine, gesättigte Zuckerlösung schnell hilft - das ist ein Hammer - und direkt blutwärts!!
    Aber als Diabetikerin würde ich mal lieber die Hände davon lassen. Der Ausschlag nach der anderen Seite könnte zu stark sein und dann steht man tagelang mit überhöhten Werten da. Ich denke, wenn ein Diabetiker sehr diszipliniert isst und sich einigermaßen an die Essenszeiten hält, gerät er wahrscheinlich äusserst selten in Unterzuckerung.
    Wieso geschieht dir denn das, Marita? Hast du das schon mal abchecken lassen? Oder lässt du ab und zu lange Zeit vergehen, ohne was zu essen? Das ist für keinen ratsam!
    Wünsche dir herzlich alles Gute und gute Gesundheit - melde dich mal!

  • P. classic 25.08.2009, 21:58:51

    Fruchtsäfte lohnen sich nicht! Auch wenn darauf steht, "ohne Zuckerzusatz", enthalten sie relativ viel Fruchtzucker. Da müsste man dann ein halbes Glas davon als Broteinheit berechnen!
    Wir trinken meistens nur Wasser (das Wiener Wasser ist ausgezeichnet und auch schön kalt) oder Mineralwasser. Wenn wir unbedingt Lust auf Fruchtaroma haben, drücke ich eine oder zwei Zitronen aus, gieße mit Mineralwasser auf und tu einige Eiswürfel dazu,Süßstoff oder nicht ist Geschmacksache. Das Gleiche geht auch mit wenig Apfelsaft oder jedem beliebigen Saft. Einfach zwei Finger hoch und mit Wasser verdünnen - das schmeckt bei heißem Wetter noch besser als purer Fruchtsaft. Im Winter gibt das mit heißem Wasser und etwas Zimt einen herrlichen Punsch.