Auch wenn ich Johanna heiße, glaube ich, ich bin hier anonym. Dadurch ist es mir möglich meine Muttersichtweise hier in die Gruppe zu stellen.
Als Kind wurde ich aus Hass von meiner Mutter schwer misshandelt. Die Begründung lag in meiner Abstammung väterlicherseits. Diese Misshandlungen führten zu einem „Schmerzgedächtnis“. Ihr könnt es googlen. – Das organische Nervensystem ist überreizt und sendet mit Hilfe des Botenstoffes Substanz P Dauerschmerz. Med. lassen sich diese Schmerzspuren nicht löschen, andere lebensnotwendige Botenstoffe verringern ihre Aktivitäten, schwächen den Körper und lassen den Schmerz von Jahr zu Jahr ansteigen, immer mehr. Täglich bekomme ich Morphium usw. Es ist nicht psychisch bedingt. Man kann diese Schmerzen heute mit MRT sichbar machen. Täglich werde ich durch die wachsenden Schmerzen an diese unmenschliche Frau erinnert. Ich fühlte mich auf die Probe gestellt, hasse oder liebe ich diesen Menschen, der meine biologische Mutter ist. Nein, ich empfinde gar nichts. Ich lebte im Ausland, lernte 2 Berufe mit Abschluss und arbeitete in der Kunst und mit Behinderten. Ich wurde glücklich. Später verheiratete ich mich gut mit einem lieben Beamten und bekam eine Tochter. Wir lebten am Stadtrand mit viel Garten und Tieren. Meiner Tochter erfüllte ich fast jeden Wunsch. Nie sollte MEIN Kind Leid empfinden, nie. Viele Kinder gingen bei uns ein und aus. Später studierte unsere Tochter. Mein Mann und ich schenkten und zahlten und drängten uns nie auf. Nein, wir wollten keine aufsässigen Eltern sein, aber immer für das Kind da sein. Eltern gibt es nur einmal. Mit 39 Jahren heiratete sie. Wir schenken ihr einen guten Teil unseres Ersparten. Ich sagte: „ Mein Kind mehr können Papa und ich Dir nicht geben, meine med. Maßnahmen kosten mittlerweile sehr viel.“ Sie nahm es, schrieb eine Mail, in der sie es uns kundtat „Ich möchte keinen Kontakt mehr zu Euch.“ Warum war ich keine gute Mutter gewesen? Warum?
Ich hatte ihr doch alles gegeben? Auch meine Liebe aus aufrichtigem Herzen, immer! - Nein, ich gab ihr nicht alles, Leid, von dem ich als Kind so viel erfahren musste, hielt ich von ihr fern. Wie sollte sie erfahren, dass Mütter (Eltern) einmalig sind.