Das Thema setzt sich auseinander mit der Sitution, die gerade sich am Veraendern ist, einerseits der langersehnte Wechsel des am. Presi und andrerseits der offensichtliche Rechtsrutsch Israels angesichts der juengsten Wahlen. In Deutschland haette vermutlich eine Liebermann-Partei keine Chancen auf irgend eine Koalition, in Israel gibt es sogar Koalitionsgespraeche mit der als "links" bezeichneten Kadima Partei Zivi Lipnis. Mehr Aussichten hat vielleicht eine Koalition mit der zweitstaerksten Partei "Likud" mit Netanjau und einem Konglomerat an bizarren Parteien wie der "Schoas-Partei".
Es wird zu einem Anwachsen der Spaltung von Israls Multi-Kulti Konglomerates aus allen moeglichen Erdteilen fuehren, wenn extreme Parteien schamlos in die Regierung genommen werden.
Noch kurz an die, welche sich immer so gegen extreme Parteien wie die Linkspartei echauffieren: Es ist wohl interessant auf Israel zu blicken. Wir erleben gerade ein Lehrstueck. Erinnern wir uns kurz an das rassistische "Parteiprogramm" der "Beitenu"-Parteis Avigdor Liebermann: Der Leader russischstaemmiger Einwanderer fordert die 20 %igen arabischstaemmigen Israelis zum Treueschwur auf, bei Verweigerung des Patriotismus Exilierung.
Exilierung, wohlgehoert, wir hatten das zuletzt in Deutschland der 33er Jahre und die Liste derer ist lang, die da das Land verlassen mussten aufgrund der Machtergreifung der Nazi-Faschisten, eine der vielen rechten Gruppierungen damals im Europa der Wirtschaftskrise.
Mit allem Recht spricht man international von einem Rechtsruck in Israel. Fuer mich ist das ganz klar eine Folge des juengsten Gaza-"Krieges", genau das war beabsichtigt. Mit der nun kommenden Rechtsregierung sind wir etwas mehr am Rande des Abgrundes: Vergessen wir nicht, diese "Regierung", sagen wir besser "Regime", besitzt Atomwaffen und kann sie auch einsetzen.
Ich befuehrworte sehr die von Anders Anders gewuenschten mehrheitsfaehigen Visionen und ich hoffe von einem Pr. Obama in dieser verfahrenen Situation eine befriedende Politik; diese waere bestimmt ganz anders als die augenblickliche.