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Politische Meinungsbildung

  • opel, ein deutsches auto?

    in der faz durfte man lesen:
    "Opel besitzt die eigenen Patente nicht mehr

    [...] Opel (ist) jetzt zur Entwicklung von Fahrzeugen auf - möglicherweise ausbleibende - Überweisungen von GM angewiesen und muss im Gegenzug für jedes verkaufte Auto eine Lizenzgebühr an den Mutterkonzern entrichten. Früher war es umgekehrt. Da erhielt Opel je außerhalb von Deutschland im GM-Verbund verkauftes Fahrzeug eine Lizenzgebühr von 5 Prozent."

    "„Ich weiß wirklich nicht, wem die Anlagen gehören“, sagt ein Manager Ebenso besteht intern weiterer Klärungsbedarf, wie mit den Produktionsanlagen in Deutschland zu verfahren ist, die Opel braucht, die aber nach Aussage einer Führungskraft von GM „ganz klar uns gehören“.

    „Eine komplette Herauslösung, da sind wir uns alle einig, ist eigentlich unmöglich“, sagt ein Verhandlungsteilnehmer. „Sehen wir der Wahrheit doch in die Augen: Opel ist kein Produktionsunternehmen mehr, sondern eine Vertriebsgesellschaft mit der Marke Opel.“

    http://www.faz.net/s/Rub1C361F33FC404444A08B1CFAE205D3E4/Doc~E6E81C44BC1C0406FB554C57CB13BC979~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    macht den laden zu und laß die manager mit ihren dann ehemaligen beschäftigen mal ganz unter sich. die haben sich bestimmt was zu sagen...

    sind die noch zu retten?

Beiträge

  • N. Nicco 10.03.2009, 22:14:29

    Nun im Herbst ist Wahl, Bundestagswahl, und unter diesem Gesichtspunkt ist wohl auch die Rettung/Nichtrettung von Opel zu sehen. Mir kommt es so vor als ob die Politiker noch in der Phase sind in der man den feuchten Finger erhebt um zu merken woher der Wind weht. Bei vielen wird es wohl so sein!
    Na ja das ein Eigentümer bei einer Firma die er gekauft Gewinne abschöpft ist ja wohl nicht unüblich be smarti!
    Nicco

  • Ehemaliges Mitglied 12.03.2009, 01:37:11

    Ja, ja, nachts ist es kälter als draußen und zu Fuß iet es weiter als über den Berg.

  • Ehemaliges Mitglied 11.03.2009, 21:39:33

    sehr klug gedacht - sogar bei 20.000 Pleiten
    mit je 1 "Leute" besteht kein Unterschied

  • Ehemaliges Mitglied 11.03.2009, 00:37:06

    davon, das opel nicht das problem ist und die rettung von opel wahrscheinlich weder opel rettet noch sonst einen einfluß aufs geschehen hat?

    soll ja leute geben die sagen, wir sind nicht in der krise, wir merken nur das sie kommt...

    reden wir mal in einem jahr wieder drüber...

  • Ehemaliges Mitglied 11.03.2009, 08:51:52

    @ Ulrike zero 1

    Die OPELíade ist für die Mitarbeiter und die jeweilige Region eine mittlere Katastrophe, weil ein großer Teil der Belegschaften mit ihren Familien ins Prekariat abstürzen wird.

    Die Darmstädter Staatsanwaltschaft, die seinerzeit gegen Ignacio Lopez ermittelte, weil er angeblich von GM (wertlose) Einkaufslisten entwendet haben soll, hätte vielleicht zusammen mit dem Finanzamt auf die Idee kommen können, dass GM Steuerhinterziehung betreibt.

    Nicht plausibel ist, dass OPEL angeblich keine Steuern bezahlt haben
    soll. An der Gewerbesteuer dürfte auch GM nicht vorbei kommmen. Außerdem bezahlen die Arbeitnehmer Lohn- bzw. Einkommensteuer.

    Frau Künast bemerkt im Ausschnitt der Rede zutreffend, dass es nicht gerade Deutschland beim Abbau von Produktionskapazitäten voran gehen muss. Die Befürworter dieser Strategie haben sich auch gegen Kernkraftwerke in Deutschland engagiert, ohne dass in Frankreich und andere Länder unserem Beispiel gefolgt sind.

    Ablenkung vom eigentlichen Problem:
    Der Verstand des normalen Bürgers reicht nicht weiter als Schimpfen auf die kriminellen Banken und die unfähigen Politiker. Das ist gut für den seelischen Stuhlgang, mehr aber nicht.

    Das eigentliche Problem liegt darin begründet:
    Wer und wo sind die "Investoren", die über so viel "Kapital" verfügen, dass ganze Volkswirtschaften de facto pleite (überschuldet) sind?

    Verschwörungstheorien sind unproduktiv. Fakt ist, dass der Kapitalkreislauf der Volkswirtschaften durch Spekulationsgewinne + Zins und Zinseszins den "Zockern, Shareholdern, Investoren" Buchgeld entzogen wurde. Nach Goethes Zauberlehrling fehlt der große Meister, der die Besen (die Zocker) in die Ecke stellt.
    Die Banken sind nur ein Rad in dem Getriebe.