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Politische Talkshow - Nachlese

  • Hart aber fair - Jung brutal und nicht von hier Sendung vom 09-01-2008

    Ausgehend davon, hier keine politische Debatte über das Thema zu eröffnen, sondern die Gäste und deren Aussagen zu beurteilen, stelle ich fest, dass wohl Hilflosigkeit und Pharisäertum prägend in dieser Sendung vertreten waren.
    Da ist also der Herr Koch, der vehement höhere Strafen für kriminelle Jugendliche fordert, aber im eigenen Bundesland die Planstellen für Polizei und Vollzug abbaut. Das ist die Frau Zypries, die behauptet, über Zahlen zu verfügen, die statistisch nur in 3 Bundesländern erhoben werden um das Problem herunterzuspielen.

    Da ist der Herr Öczan Mutan, der Herrn Koch die Spaltung der Gesellschaft vorwirft, aber längst weiß, das die Gesellschaft schon lange gespalten ist und insbesondere die von ihm vertretene Bevölkerungsgruppe nicht mehr besonders angesehen ist.

    Nicht einmal ansatzweise trugen diese Teilnehmer zu der Diskussion um Lösungen bei. Allerdings hatte Plasberg sie auch abwürgen müssen um nicht die kostbare Sendezeit durch immer wieder vorgekaute Statements zu verschwenden. Gebracht hat die Sendung insofern nichts. Sie hat nur gezeigt, dass Politiker nicht mehr lösungsorientiert denken.

    Wenn Wahlen verbesserte Lebensumstände der Bevölkerung zur Folge hätten, wären sie längst verboten.

Beiträge

  • J. jürix 11.01.2008, 12:44:12

    Da Frau Zypries ganz offensichtlich wenig zum Thema beitragen wollte, oder von ihrer Partei anders gebrieft war, stellt sich mir doch die Frage, wie die Opposition in Hessen mit dem Thema Jugenkriminalität umgeht. Ist Frau Ypsilanti bereit Herrn Koch in die Parade zu fahren oder hat sie mit dem Mindestlohn genug zu tun? Das würde ja heißen, sie weicht dem Thema weiträumig aus.

  • E. Krebslein 10.01.2008, 19:34:02

    @ HariS M.
    dein Zitat:"...., dass damit die vorhandene Gewaltkriminalität wesentlich eingedämmt werden kann."
    Was sollte deiner Meinung nach mit gewalttätigen Jugendlichen geschehen?
    "dass die geforderte Gesetzesverschärfung nur als Vehikel für Wählerstimmen von Angst getriebenen Bürgern benutzt wird"

    stimme ich dir zu, denn es wird sicher keine Gesetzesverschärfung geben.

    Nur muss ich sagen, dass mir seit diesen Vorfällen noch mehr komisch zumute wird, wenn mehrere Jugendliche in meiner Nähe sind.

  • W. H-punkt 11.01.2008, 20:10:48

    Da ich der Vorgabe "Ausgehend davon, hier keine politische Debatte über das Thema zu eröffnen," nicht folgen kann, beteilige ich mich hier nicht weiter.

    Was soll hier geschehen? Über den Schlips von Plasberg oder die Diskussionskultur von Herrn Koch (z.B. Zypries und anderen ins Wort fallen) schreiben? Ohne mich.

  • J. jürix 12.01.2008, 12:55:35

    Mit Rücksicht auf den Beitrag "Zunehmende Jugendkriminalität" im Forum Politische Meinungsbildung hatte ich mich entschlossen die eigentliche Diskussion um das Thema nicht weiterhin aufzuspalten, sondern konzentriert im zuvor gestarteten Beitrag zu belassen. Hier meinte ich, die Aussagen der Diskutanten beurteilen zu lassen und möglicherweise das Bild der Politiker in der Öffentlichkeit zu kritisieren. Im Gegensatz zu den Wahlkampfreden werden in der Talk-Show andere als die auswendig gelernten Aspekte sichtbar
    @HariS
    Wie schon gesagt, das Thema wird bereits abgedeckt. Hier könnte auch Platz für die spannende Frage sein, wie sich der Gegenkandidat in der Öffentlichkeit schlägt.

  • H. Haris 11.01.2008, 20:02:58

    @Jürgen Jakubeit

    Wollen wir jetzt über Parteitaktik oder nicht eher über die Ursachen der Jugendkriminalität, falsche populistische Propheten und mögliche mittel- bis langfristige und kurzfristige Lösungsansätze reden?

    HariS