Anmeldung zur Platinnetz Community
E-Mail-AdressePasswort
angemeldet bleiben
Sie sind noch nicht bei Platinnetz?
Jetzt Mitglied werden

zurück zur Themenliste Thema der Gruppe

reitsport

  • Mein absolutes Traumpferd

    Sollte ich je das Ziel erreichen, ein eigenes Pferd zu halten, dann wäre es ein Pinto oder Painthorese!
    So ein zierliches geflecktes Pferdchen, das unheimlich wendig und flink ist, aber auch sehr willig und gelehrig.
    Stockmaß : 148 bis 160 cm .
    Ein Pinto bezeichnet keine Pferderasse sondern die Farbzucht mit seiner eindeutigen Plattenscheckung.
    Der Pinto stammt von den spanischen Pferden ab, welche im 16. Jahrhundert nach Amerika kamen.
    Bis ins 18. und 19. Jahrhundert hinein kam auch in Europa eine Art Scheckung vor,
    vor allem von Pferden mit spanischem Blut.
    Der Name “PINTO” leitet sich von dem spanischen Wort pintado ab,
    was gescheckt bedeutet, und in der Mundart der Cowboys wurde daraus “paint”.
    Teilweise gescheckte Pferde oder sogar gefleckte Pferde nannte man Calicos.
    Es existieren zwei Grundmuster, Overo und Tobiano.
    Overo - die Grundfarbe des Fells ist dunkel mit weißen Flecken.
    Tobiano - die Grundfarbe des Fells ist weiß, die Flecken sind farbig.
    Es ist sehr schwierig, die züchterischen Vorgaben für Pintos zu erfüllen,
    da hinsichtlich Typ und Größe keine Einheitlichkeit besteht.

    Exterieur: Nahe Verwandtschaft zum Quarter Horse; kurzer, keilförmiger Kopf, breite Stirn, gerade Nase, große, intelligente Augen, kleine Ohren; mittellanger Hals, lange Schulter, kurzer Rücken, lange, schräge Kruppe, sehr muskulöse Hinterhand; trockenes, korrektes Fundament, kleine harte Hufe .

    Eigenschaften: Ausgeglichenes Temperament, robust, nervenstark, anhänglich, fromm, sehr umgänglich, intelligent, sehr gelehrig, "Cow-sense"; sehr antrittsschnell .
    Verwendung: Western-, Familien-, Reit und Rodeopferd .

    Was ist dein Traumpferd"?

Beiträge

  • M. Tina 25.08.2010, 20:37:21

    Hallo Lilly

    Du hast ganz Recht, so ganz festlegen kann man sich nie ganz, auf einen Pferdetypen oder Rasse. Wenn einem erst einmal das Virus " Pferd befallen hat, dann liebt und verehrt man sie alle!
    Barocke Pferde bewegen sich sehr edel und mit einer Eleganz manchmal, die einen staunen lassen.
    Normalerweise mag ich sehr die kleinen und wendigen,schnellen Pferde wie den Quarter usw, schon allein wegen des westernreitens.
    Und deswegen auch schon sehr witzig zu erfahren, daß in vielen Painthorses und auch teils im Knappstrupper ( der in Europa gezüchtet wurde) oder auch Quarter spanisches Blut fliesst. Denn die Spanier brachten ihre Pferde damals mit nach Amerika.
    Liebe Grüsse Tina

  • L. Lilly15 25.08.2010, 20:12:39

    Hallo,
    wie geht es Euch und Euren Vierbeinern?
    War am letzten Sonntag bei Sissy Max Theurer zum
    Grand Prix Special. Das war erste Sahne. Zwei spanische
    Kracher beeindruckten mich sehr und ließen Satchmo
    erblassen.
    Ich schwärme für den barocken Pferdetyp, Spanier, Lusitano,
    möchte mich aber nicht festlegen. Schließlich können "wir" auch
    gute Oldenburger Zuchtergebnisse vorweisen.
    Grüße von Lilly

  • M. Tina 28.07.2010, 13:06:05

    Hallo Lilly

    Wäre doch sicher ganz interssant und schön- wenn du die Geschichte von deinem Pferd einstellst zum Lesen. Wäre sogar eine extra Rubrik hier! Mein Pferd und ich oder ähnlich!

    Kann dich gut verstehen - wenn man sein Pferd und "Partner verliert an so einer bösartigen Krankheit ( schade, ich kenne einige Pferde die Hufkrebs erfolgreich behandelt bekommen haben- war sehr langwierig und auch wohl schwierig), nachdem man alles versucht hat, ist man erst einmal am Boden zerstört. Und auch wenn man kein Freund sonst von Gedenkstätten ist, will man seinen besten Freund doch nie vergessen, der einen so treu getragen hat!
    Würde mich über die Geschichte von dir freuen und sie gerne lesen!

  • L. Lilly15 19.07.2010, 22:52:25

    Mein Traumpferd musste leider kurz vor Ostern eingeschläfert werden. Er hatte (ein Oldenburger-Wallach) unheibaren Hufkrebs. Wir haben alles versucht. Er war in einer Spezielklinik und wurde dort operiert, doch die wahrscheinlich ererbte Krankheit, schlug wieder durch. Er war kein leistungsstarkes Pferd mehr, hat aber mein Leben so bereichert, das möchte ich nicht missen. Heute steht in meinem Garten eine Gedenkstätte für ihn, obschon ich mit kein Anhänger von Grabstätten bin. Ich schreibe eine Geschichte von ihm und über mich. Ob ich sie veröffentlichen werde, weiß ich noch nicht.

  • L. Lilly15 28.07.2010, 15:53:48

    Hallo Tina,
    ich muss meine Geschichte erst einmal rezensieren lassen und dann weiß ich wahrscheinlich immer noch nicht, ob ich sie hereinstelle. Diese Geschichte, eigentlich ein Stück meiner Geschichte, deckt viel von meinem "Inneren" auf. Im Moment habe ich keinen Mut dazu.
    Liebe Grüße von Lilly