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S. Freuds Psychoanalyse

  • Psychoanalyse "Narzißtischer Luxus"???

    Ist es wirklich ein Narzißtischer Luxus, wenn man sich zuviel
    mit seiner eigenen Psyche beschäftigt????
    Oder in der heutigen Gesellschaft notwendig?

Beiträge

  • Ehemaliges Mitglied 26.01.2010, 21:51:01

    Wenn man sich zu viel mit seiner Psyche beschäftigt, dann liegt die Vermutung nahe, dass es Narzißmus ist.
    Das generelle Auseinandersetzen mit den eigenen psychischen Befindlichkeiten (wer bin ich, was will ich.... , warum .... etc.) gehört mit Sicherheit zum Menschsein dazu. Beim einen mag es mehr, beim anderen weniger ausgeprägt sein.
    Viele Menschen benötigen einen Halt, einen Sinn im Leben und jemanden, der sinngebend wirkt. Früher war das im christlichen Raum der Pfarrer oder Priester. Durch die Sekularisierung des westlichen Lebens treten "Mangelerscheinungen" auf. Es fehlen Identifikationen, die ein ganzes Leben halten. Hier greift z.B. die Psychoanalyse. Wobei die Inhalte im Prinzip relativ gleichgültig sind, solange die "Teilnehmer" am Prozess eine gemeinsame "Weltsicht" haben. Die gegenseitige "Bestätigung" wirkt wiederum stabilisierend sowohl auf den Patienten als auch auf den Psych-....... iater, ologen..., analytiker ..... etc. etc. etc...
    In anderen Kulturkreisen sind völlig andere "Weltsichten" erforderlich. Sie erzeugen jedoch ähnliche Effekte..... (direkte oder indirekte Ratgeber...., Lebenshilfe, Selbsterkenntnis im vorgegebenen Rahmen etc....)

  • h. switch 26.01.2010, 13:27:15

    Natürlich ist es kein Luxus, Sigmund.
    Jedenfalls kein narzistischer...

    Es ist absolut notwsendig und unabdingbar, sich mit den Funktionen des Hirns zu befassen.
    Ein "Psycho" Test z.B., wäre eine hervorragende Ergänzung zu all den Vorsorgeuntersuchungen und sonstigen GesundheitsCheckUps.
    Kranheiten sind oft nur der Ausdruck einer Störung im ZentralRechner.
    Wer längere Zeit nicht glücklich sein kann, bräuchte dringendst Analyse, damit er später nicht mit Diagnosen der körperlichen Art wie etwa Diarrhoe, Diabetes, etc. leben muß und gar Dialysepatient wird.

  • G. Gabililith 27.01.2010, 13:20:22

    Mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit gehoert zum Leben das Wesen der Liebe. Wie man in der Natur (nicht am heimischen Blumenkasten, aber bedingt natuerlich auch dort) sehen kann.
    "Liebe Deinen naechsten wie Dich selbst", so, oder aehnlich steht es in ..., aber auch im ... und sogar im .... geschrieben.

    Liebe macht Leben aus. Und Liebe mag auch die Weltsicht eines Psychiaters zum Patienten sein - und umgekehrt. Wenn ich mir die Natur so anschaue, die fragt nicht, sie macht. Der Mensch ist mittlerweile vielfaeltigen, auesseren Einfluessen *unterworfen*, bzw. hat sich hiermit auseinanderzusetzen. Oder auch nicht.
    Keinerlei Saekularisierung - eine *Weltsicht*, eine *Psyche*, eine einheitliche *Liebe*.

  • S. ProfessorFreud 24.01.2010, 19:41:04

    Eine Verwandte von S. Freud hat dieses
    Thema angeschnitten, und meinte, dass man sich
    um soziale Dinge kümmern sollte, anstatt sich mit
    sich selbst zu beschäftigen, und bezeichnete
    die beschäftigung mit der eigenen Psyche als
    gesellschaftlichen Luxus, den sich nur
    Industrieländer erlauben dürfen.

  • G. Gabililith 26.01.2010, 18:11:44

    F. Manfred ... d a hast Du ... usw. usf.:)