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Das Leben nach dem Tod.
Wie „erlebt“ man neue Partner / Partnerschaften.
Jeder, der einen Partner durch Tod (oder auch durch Trennung) verloren hat, kennt das: Trauer ist die eine Seite, das eigene Leben die andere. Hier soll nicht die Trauer an sich thematisiert werden sondern der Umgang mit möglichen, neuen Partnern.
Wie sehr die Gefühle mit einem Achterbahn fahren können habe ich ja schon einmal im Forum Single-Dasein – Plötzlich ALLEIN beschrieben. Mein persönliches Resümee dieser dort beschriebenen Erlebnisse: Aufgrund der gemachten Erfahrungen lässt man sich auf Nähe zu Anderen nicht mehr ein. Obwohl man Nähe sucht, geht man auf Distanz.
Der Grund: (So erlebe ich es als Mann) Frau lässt sich keine Zeit. Hat man einmal näheren Kontakt zu einer Frau, wird immer sofort das komplette (Partner)Programm eingefordert. Egal, ob man sich schon „richtig“ kennengelernt hat oder nicht. Egal, ob man sich selbst dazu schon in der Lage fühlt, oder noch einiges an Zeit benötigt.
Ich sage hierzu immer: Man bekommt das Würgehalsband angelegt. Oft werde ich das Gefühl nicht los, das an Stelle der Männer die Frauen mit der Keule in der Hand umherziehen. Motto: Man, da läuft ja ein „freies“ Exemplar herum. Da muss ich sofort zuschlagen…
Zwei gute Bekannte von mir (der Eine ist seit fünf, der Andere seit neun Jahren Witwer) berichten über genau die gleichen Erfahrungen. Beide haben sich nie wieder liiert. (Einer von den Beiden will es gar nicht mehr. Der andere weiß nicht so genau…).
Wie seht Ihr diese Sache. Wie geht Ihr damit um? Wie erlebt es Frau, wie der Mann?
L. nocologne | 29.08.2007, 13:11:36
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