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Allein und doch nicht allein
Ich meine nicht diesen ungewollten Zustand innerhalb der Ehe,sondern diese "Interimszeit" : für Kinder da sein, w e n n sie Dich brauchen (denn sie sind ja eh bald ganz aus dem Haus),aber dann mit der persönlichen Freizeitplanung alleine dastehen.
Auf der einen Seite muß und will ich auch an mich selber
denken,auf der anderen Seite stoße ich bei absoluten
Singels oft auf Unverständnis, wenn ich die Prioritäten zugunsten des n o c h zuhause wohnenden minderjährigen
Nachwuchses setze, der logischerweise nicht mehr mit
Muttern verreist.
Gibt es ähnliche Erfahrungen,wie gehen Andere damit um?Ehemaliges Mitglied | 11.08.2007, 01:00:31
Beiträge
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Ehemaliges Mitglied 07.09.2007, 10:19:02
Liebe Doris,
du hast mich falsch verstanden. Ich bin nicht einsamm:-))) und ich bin glücklich wie nie zuvor.
Ich meinte es nur allgemein, wie es seinen könnte, wenn man nicht bereit ist das Alte hinter sich zu lassen und dem Neuen entgegen zu schauen.
Aber vielen lieben Dank für deine aufmunternten Worte, vielleicht hilft es jemandem hier, der darauf wartet...ein Guter Tar ist das wertvollste was man um sonst bekommen kann :-))
Elisabeth -
Hallo Elisabeth, Du sagst etwas ganz Wichtiges - Du mußt Dich um Dich selbst kümmern - nach ganzer lange Ehe mit zwei erwachsenen Kindern gelang es mir dies zu erkennen - und was noch viel wichtiger ist - allein sind kann sogar schön sein, Frau kommt zur Ruhe, kann sich auf sich selbst besinnen, sich finden - aber einsam sein - das muß niemand - es gibt so viele Möglichkeiten aus dem Allseinsein keine Einsamkeit werden zu lassen - ich hab es geschafft - obwohl mir das niemand zutraute - nichtmal ich mir selbst - Nur Mut - DU schaffst es auch - ganz liebe Grüße von Doris
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Liebe Julia (Müller), so einfach ist das nun auch wieder nicht mit einer Art Babysitter, denn finanziell muss ich mächtig rechnen, seit ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten gehen kann. Sicherlich, es ist auf jeden Fall besser, wenn ich erste Treffen allein mache und irgendwie versuche ich ja auch, mir das zu organisieren - auch, weil ich dabei selbst ein bisschen Ruhe haben möchte, aber insbesondere, weil ich denke, solche Treffen zu dritt belasten alle Seiten. Zeigen wollte ich nur mal, dass es für mache Alleinerziehende (egal ob Frau oder Mann) gerade wenn man das Kind relativ spät bekam, oft problematischer ist als für jüngere Muttis (und DU warst ja damals echt noch eine jüngere Mutter), wenn der Bekanntenkreis eben keine kleineren Kinder mehr hat.
Und es ist sowieso schwierig, für sich selbst wieder einen Partner zu finden, der all solche Problematiken, die im Zusammenhang mit der Erziehung stehen, richtig einschätzen kann und will, wenn sein Abstand zu den eigenen Kindern evtl. doch schon größer ist. Du sagst ja selbst auch, dass dieses Kinderthema schon so eeeewig weit weg ist für Dich. Das ist wohl auch ganz normal, dass man inzwischen 'ne Menge Abstand hat und da braucht es insbesondere für viele Männer lange Zeit, um sich da erst mal hineinzufinden. So würde die Frage nach einem "Babysitter dann auch noch recht lange stehen! Das könnte ich mir lange jedoch erst recht nicht leisten und dann ist solch ein Kennenlernen schon wieder zu Ende, bevor es richtig in die Gänge kam.
Und an Julia Ludwig: Ich denke nicht, dass Du für Deinen Sohn, der ja schon größer ist als meiner, Deine Partnersuche zurückstellen solltest, bis er aus den Haus ist. Das hat auch nichts mit Egoismus zu tun, wenn Du versuchst, Deinen Sohn dazu zu bewegen, in dieser Hinsicht Verständnis für Dich aufzubringen. Und es ginge vielleicht wirklich auch so, dass Du dann, wenn Du jemanden gefunden hast, erst mal längere Zeit über öfter zu ihm gehst, als dass er all zu schnell zu Dir käme. So könntest Du Deinem Sohn das vertraute Alleinsein mit Dir bewahren, hättest weiter die Möglichkeit, seinen Lebensweg zu begleiten, so weit er das noch möchte und braucht. Du hast den Vorteil, dass DEIN Sohn ja schon sehr viel selbständiger ist als meiner. Klar, in der Pubertät sind die Jungs manchmal ein bisschen schwierig, wenn die Mutter plötzlich mehr als früher den eigenen Interessen und Sehnsüchten nachgeht. Das habe ich bei meinem Großen (heute ist er bereits 22 und wohnt allein) damals auch erlebt. Doch er merkte bald, dass für ihn somit auch ein paar neue Freiheiten entstanden, die er gerne für sich nutzte! Und schon war die Welt wieder in Ordnung - für ihn und auch zwischen uns. Wichtig ist, dass Du offen und ehrlich mit ihm sprichst und ihm auch zeigst, dass Dein Vertrauen zu ihm sehr gewachsen ist.
LG Jutta -
Ehemaliges Mitglied 14.09.2007, 23:28:17
Hallo Elisabeth!
Mit einem verschmitzten Lächeln muß ich sagen: Es gibt noch etwas viel Besseres, das man umsonst bekommen kann.(;-) -----------Jetzt zu diesem Thema:
Je mehr sich mein letzter Sohn (zeit-bezogen) von zuhause löst, desto mehr weiß ich auch diese spontan freien und unverplanten Zeiten zu schätzen.
Dazu hat mir - mag das jetzt auch komisch klingen - auch Platinnetz zusätzlich verholfen.
Ich hatte vorher noch keine
Kommunikationsbörse dieser Art kennengelernt.
Mal eben den PC einschalten und ein wenig stöbern, sich an Gesprächen beteiligen, Beiträge schreiben oder sich auszutauschen, das ist so ein angenehmer Übergang -durch die zwischenmenschliche Ebene- zu dem Entschluß, sich zu verabreden oder aus dem Haus gehen zu müssen, damit die Decke nicht auf den Kopf fällt. Die Tatsache, hier Leute zu treffen (auf ungezwungene Weise), von denen viele in ähnlichen Situationen stecken wie ich, wirkt auf mich durch aus entspannend; u n d auch ein gewisser Grad an Anonymität trägt zur Lockerung bei. LG Julia -
Ehemaliges Mitglied 06.09.2007, 21:47:05
Hallo Julia,
ich habe 3 Kinder, davon 2 wohnen immer noch mit mir. Ich schreibe "immer noch" weil eine davon auch schon auf dem besten Weg ist sich ganz selbständig und unabhängig mir zu machen.
Die 26 und 25 jährigen , die sind gerne mit mir aber noch lieber unter den Gleichgesinnten.
Als 3-fache und voll berufstätige seit 2003 Alleinerziehende Mutter, sehe ich jede Veränderung in der Entwicklung der familiären Situation mit voller Spannung aber auch mit etwas Angst.
Sie kommen immer wieder auf mich zu aber es sind nicht mehr " die Kleinen" die mich brauchen, dass sind schon Erwachsene Menschen, die mehr Wert darauf legen einen Rat zu bekommen und doch nach eigener Entscheidungen zu streben.
Ich bin jetzt an einen Punkt angelangt wo ich mich um "mich" selber kümmern muss, allein leben ist nicht das schlimmste, erst wenn die Einsamkeit in dein Leben eintritt,wird das Leben so richtig unerträglich.
Gut , dass man offen für Neues ist.
LG Elisabeth