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Single-Dasein

  • Trennung vom Partner bedeutet auch Verlust des Freundeskreises

    Eigentlich wollte ich mich vor 7 Jahren "nur" von meinem Ehemann trennen, als nur noch Sprach-und Verständnislosigkeit auf beiden Seiten herrschten. Die Aufgabe des Status der Komplettfamilie führte aber in meinem Fall zu einem Kontaktverlust auch der meisten bisherigen Freunde, meist ebensolcher Komplettfamilien. Ehepaare laden lieber Ehepaare ein, ein Single auf der einen Seite scheint das Gleichgewicht zu stören.(Zugegeben : Beim Doppelkopf in der Tat ein Manko) Ich möchte mich aber nicht nur mit weiblichen Singles in ähnlicher Lage austauschen. Einen neuen Freundeskreis zu finden in meinem biblischen Alter von über 50 ist mir bisher nicht gelungen. Seitdem erfolgen meine "Warnhinweise",wenn mir Trennungsabsichten insbesondere von Ehefrauen zu Ohren kommen. Erging es Ihnen ähnlich?

Beiträge

  • Ehemaliges Mitglied 03.09.2007, 14:43:22

    Hallo Renate,
    dies könnte gut auch meine Geschichte sein. Mir erging es ähnlich. Trennung nach über 25 gemeinsamen Ehejahren und man muss nicht nur verkraften, das der Mann weg ist, nein.... auch die Freunde und die netten Nachbarn distanzieren sich mit der Begründung: Wir haben Euch doch beide sehr gemocht und wollen jetzt nicht parteiisch werden. Toll!! Aber auf die Idee, dass man dem oder in meinem Fall der Leidtragenden der ganzen Geschichte als gute Freunde bzw. gute Nachbarn evtl. doch zur Seite stehen sollte, ist niemand gekommen. Dann war auch noch das Haus weg, weil Frau auch nicht genügend Unterhalt bekommt, aber das war dann schon wurscht. Darauf kam es jetzt auch nicht mehr an. Weg is weg! Wie man hören kann, schleicht sich dann schnell die Verbitterung ein. Aber keine Sorge... mittlerweile geht es mir wieder gut. Auch andere Mütter haben nette Söhne.

  • Ehemaliges Mitglied 25.06.2007, 00:08:29

    Oh ja, liebe Renate, das ging mir auch so und ich war anfangs wie vor den Kopf geschlagen. Doch versetzt man sich mal in die Situation der gemeinsamen Freunde, dann stehen diese vor einer schwierigen Entscheidung. Um niemandem weh zu tun, werden sie sich zurückziehen. Heute verstehe und akzeptiere ich das. Es liegt an einem selbst, was man daraus macht. Ich habe mir meine Kontakte wieder aufgebaut und wenn ich eingeladen werde, dann komme ich eben als Single und ich fühle mich auch nicht als 5. Rad. Auch ist es mir gelungen, einen neuen Freundeskreis aufzubauen und das, obwohl ich auch dem "biblischen" Alter über 50 angehöre.
    Und noch etwas: nur um den Freundeskreis nicht zu verlieren, würde ich mich nicht von Trennungsabsichten abhalten lassen.

  • Ehemaliges Mitglied 12.09.2007, 12:13:42

    Mir erging es nicht anders,und merke auch wie schwer es ist,sich einen neuen freundeskreis aufzubauen

  • Ehemaliges Mitglied 30.07.2007, 22:10:33

    Ja Rudi, leider möchte sich (fast) niemand mit den Sorgen, Problemen anderer beschäftigen. Das kostet mich ja Kraft und ich muß mir Gedanken machen, wie ich helfen könnte.

  • Ehemaliges Mitglied 28.07.2007, 12:12:27

    herta,
    genau das haben mir meine kolleginnen und bekannten gesagt. sie sagten sogar noch mehr. die verheirateten frauen würden denken, dass sich die geschiedenen an den verheirateten männern anderer frauen rächen würden.