Anmeldung zur Platinnetz Community
E-Mail-AdressePasswort
angemeldet bleiben
Sie sind noch nicht bei Platinnetz?
Jetzt Mitglied werden

zurück zur Themenliste Thema der Gruppe

Themen, die uns Alle betreffen

  • Sexueller Missbrauch, sexuelle Gewalt - ein Tabuthema?

    Sexueller Missbrauch an Kindern ist ein besonders abscheuliches Verbrechen.
    Doch immer wieder werden Kinder sexuell missbraucht und haben unter den Folgen
    u.U. lebenslang zu leiden.
    Sind die Strafmassnahmen für die Täter ausreichend?
    Wird dem Opfer genügend Hilfe zuteil, oder sucht man eher "mildernde Umstände" für die Täter?

    Aber auch Jugendliche sowie erwachsene Frauen UND Männer sind vor sexueller Gewalt nicht sicher.
    Die Dunkelziffer ist hier besonders hoch. Aus Scham, vielleicht auch aus Angst,
    man würde ihnen nicht glauben, schweigen Frauen und Männer.
    Sexueller Missbrauch - immer noch ein Tabuthema?

Beiträge

  • Ehemaliges Mitglied 24.09.2008, 14:34:24


    liebe luna
    auch ich habe deinen beitrag gelesen.
    wahnsinn was manche männer sich über jahre hinaus kindern
    gegenüber leisten.die wissen doch auch was sie tun.
    warum sind die nicht selber verantwortlich sich gegenüber.
    barbara

  • Ehemaliges Mitglied 17.09.2008, 18:23:25

    ich hatte mal mit dem jugendamt zu tun, da ging es um vernachlässigung. die waren sowas von unprofessionell und gleichgültig...es war zum heulen...und ich habe keine ahnung was daraus geworden ist...
    was jetzt aber nicht heißen soll nichts zu tun. bleibt hartnäckig!!!
    wer ein kind rettet, rettet die ganze welt!!!

  • Ehemaliges Mitglied 24.09.2008, 10:05:18

    Liebe Dagmar,

    gut, dass Du es hier erwähnst. Damit bist Du mir zuvor gekommen :-)

    Hier der Link zu dem genannten Artikel:

    http://www.platinnetz.de/forum-thema/120641/unsere-petition-zum-schutz-unserer-kinder

    Ich hoffe, dass viele unerschreiben. Ich mache auf jeden Fall mit.

    LG Luna

  • Ehemaliges Mitglied 17.09.2008, 19:51:50

    Hallo Michaella,

    leider sind nicht überall ausgebildete Fachkräfte, die auf diese
    Themen spezialisiert sind.
    Ich hatte hier bereits berichtet:

    "ich war mal neugierig und habe nach Berufen gegoogelt, die
    auf die Opferhilfe spezialisiert sind. Bin über den Begriff
    "Viktomogolie" - was so viel heisst wie FachberaterIn für Opfer.

    Ich konnte es kaum glauben: Wikipedia hat dazu überhaupt nichts
    aufgeführt. Den einzigen Hinweis auf eine Ausbildung in Deutschland fand ich unter www.opferhilfe.de
    Hier erfolgt ein Hinweis auf eine 1jährige Ausbildung zum FachberaterIn für Opfer. Die Ausbildung besteht aus 5 bzw. 6
    Modulen an zwei Tage (!) und wird in Berlin und Braunschweig
    angeboten.

    Wenn man mal überlegt, wie viele Psychologen, Vollzugsbeamte,
    Anwälter, Richter usw. mit den TÄTERN beschäftigt sind -
    und im Vergleih dazu die obige Ausbildung für die OPFER betrachtet,
    wird einem die Diskrepanz zwischen OPFERHILFE und der Hilfe,
    die den Tätern zugesprochen wird, so richtig bewusst.

    Dieses Ungleichverhältnis schreit doch zum Himmel!!!"

    Wenigstens ist zwischenzeitlich die kostenlose und vor allem
    ANONYME HOTLINE eingerichtet worden. Hier noch mal die Nr.:

    0800 - 3 110 110

    Niemand sollte sich scheuen, einen Verdacht zu melden!
    Besser ein Kind zu retten, als sich hinterher Vorwürfe zu machen,
    nicht gehandelt zu machen.


  • Ehemaliges Mitglied 04.09.2008, 13:09:30

    Luna, deinen letzten Absatz kann ich nur voll unterstreichen!!!
    Der Typ hat doch glatt gesagt, er findet sich in den Medien nicht richtig wiedergegeben. Er wäre kein Monster. Schließlich hätte er seine Tochter Kerstin ja ins Krankenhaus gebracht und sich um seine Familie gekümmert. Wenn er das nicht getan hätte, würde heute niemand von der Angelegenheit etwas wissen und er wäre noch frei.
    Ja, diese Täter haben Mitleid. Allerdings nur mit sich selber. Jetzt weint er sich angeblich im Knast in dem Schlaf. Der Arme. Als er in Thailand Urlaub machte hat er bestimmt nicht an seine Tochter mit den Kindern im Keller gedacht. Die hatten zuwenig Sauerstoff und der große Junge konnte sich in dem Keller nicht mal vollständig aufrichten, weil er größer war als der Keller hoch. Wenn dem Typen was passiert wäre, wäre alle dort elendlich verhungert, weil es keinen Mechanismus gab damit sie raus können. Das hat dem Täter nicht leid getan. Jetzt sitzt der Typ im Knast mit Fernseher und Tageszeitung und hat Mitleid mit sich selber.