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Trauerbewältigung und -begleitung

  • Trauerbewältigung und Vereinsamung

    Mein Man ist vor 7 Wochen (30.11.07) verstorben. Er war meine große Liebe und mein Traummann. Dieses war meine zweite Ehe. Die erste wurde, aufgrund des Kennen lernens meines zweiten Mannes, nach 25 Jahren geschieden. Zeiter Mann, Herbert, war 11 1/2 Jahre älter als ich. Bin noch 50 und zur Zeit Bezieher von EU-Rente. Mein jetziger Lebensinhalt sind leider nur meine beiden "Rabauken"-Dackel. Doch festzustellen, dass man sich fasst ausschließlich mit Hunden unterhält ist erschreckend. Außerdem war ich in meinem Leben noch niemals alleine, aber einsam. Möchte mich mit Betroffenen austauschen und Kontakte knüpfen. Eventuell auch, später einmal, wobei fraglich ist, was später sein kann, einen neuen Partner finden.
    Würde mich sehr freuen, wenn sich doch einige Menschen trauten über ihre Gefühle und Erfahrungen zu berichten und evtl. anderen zu helfen.

Beiträge

  • V. Mäde 05.02.2008, 18:28:21

    Mein Mann ist am 18.11.07 verstorben. An unserem 32.Hochzeitstag im August haben wir von seiner Krankheit(Nierentumor)erfahren.Die drei Monate waren mit die intensivste Zeit die wir zusammen sein durften.
    Der Schmerz das Heimweh kommt erst jetzt so stark ich könnt laut weinen, schreien, bekomme zeitweise nichts auf die Reihe dabei muß ich mich nach einer anderen Wohnung u. mehr Arbeit umsehen.
    Meine Dackel-Hündin Lissi, auch der Liebling von meinem Mann, wird natürlich verwöhnt und sorgt dafür dass ich raus muß.
    Doch ich hab auch lichte Momente in denen das Gefühl aufkommt, ich schaff das schon.
    Wünsche allen die in einer ähnlichen Situation sind daß die "Licht"en Momente immer mehr werden bis sich wieder alles im rechten Licht befindet.

  • W. 08.04.2008, 19:09:15

    Liebe Gudrun,
    ich bin nicht in deiner Situation und möchte dir trotzdem
    ein paar tröstende Worte schreiben.
    Du schreibst, dass Du in einer völligen Harmonie mit deinem Mann gelebt hast und noch niemals alleine warst.
    Ich kann dir sagen, dass Du auch in diesem Augenblick nicht alleine bist, doch Du fühlst es so.
    Wenn Du abends in deinem Bett bist, dann entspanne dich und denke
    nur an die schönsten Stunden, welche Du mit deinem Mann erlebt hast,
    das ist der Moment, in dem Du wirklich dein Glück erlebst, das dir nun fehlt.
    Bleibe mit deinen Gedanken bei diesen schönen Erlebnisse und danke Gott dafür, dass Du das alles erleben durftest.
    Danke deinem Mann dafür, dass er dir all das geschenkt hat und umarme ihn ganz fest in deinen Gedanken.
    Es ist nun sehr wichtig, dass Du in diesen Minuten in dich hinein hörst, dann wirst Du die Stimme deines Mannes hören.
    Höre aufmerksam auf ihn, denn er sagt dir all das, was Du machen sollst.
    Er wird dir den Weg weisen und ab sofort dich ständig begleiten.
    Ab sofort ist er dein Schutzengel, wenn Du nur auf ihn hörst.
    Es ist jedoch sehr wichtig, dass Du niemals zweifelst an seinen Anordnungen.
    Danke deinem himmlischen Vater dafür, dass Du ab sofort einen Wegbegleiter hast, der dich zu dem Ziele führt, zu dem er auch dich geführt hätte.
    Bitte ab sofort nicht mehr um Hilfe, sondern danke, dass Du nun Hilfe erfahren wirst.
    Es klingt alles so utopisch, doch wenn Du es als bare Münze nimmst, wird all dies geschehen.
    Nehme mich beim Wort, jedoch nur wenn Du alles so gemacht hast, wie dir empfohlen wurde.
    Ich sende dir einen Gruß und deinen Schutzengel
    Werner

  • R. Getränkehexe 06.07.2008, 21:36:06

    mein ehemann ist vor 3 1/2 monaten gestorben. wir waren 25 jahre verheiratet. wir konnten uns nicht von ihm und er sich nicht von uns verabschieden, da alles plötzlich kam. wenn ich arbeite geht es mir ganz gut, aber wenn ich zeit habe zum grübeln, falle ich in ein tiefes loch. mein leben ist für mich zurzeit sinnlos, meine hülle funktioniert, aber ich selber stehe neben mir, begreife es nicht warum mein mann einfach so aus dem leben gerissen wird.
    er war nicht krank, bekam auf der arbeit ein herzinfarkt, konnte ihn nicht mehr verabschieden.das ist glaube ich das schlimmste für mich. wollte ihn doch noch sagen, dass ich ihn liebe usw.
    Zurzeit suche ich jemanden mit dem ich reden kann, der diese gefühle nachvollzieht. meine freunde sind alle verheiratet, denke ich störe, bin jetzt dann ein 5 rad am wagen.
    hoffe ich finde hier eine bekannte, mit der ich reden kann, vielleicht auch etwas unternehmen kann, wenn es sich anbietet.

  • A. Scorpio 23.07.2008, 21:21:10

    ich habe meinen mann am 4maium 14,32uhr verloren,ich bin auch in tiefer trauer,er war mein ganzer lebensinhalt und ich habe ihn sehr geliebt,bin jetzt auch mit unserem hund max alleine.er fehlt mir so seht und es wäre schön wenn wir uns untereinander austauschen könnten wie jeder seinen alltag bewältigt.

    l.g.andrea

  • J. jupahesi 04.09.2008, 11:04:53

    Guten Tag, mein Liebster ist am 10.6.2004 gestorben. Am 10.4.04 kam er ins Krankenhaus mit Rückenschmerzen und es dauerte genau zwei Monate. Diagnose Magenkrebs mit Metastasen an der Wirbelsäule. Es tut so weh. Ich bin so einsam und allein ohne ihn. Ich mag nicht loslassen, er fehlt mir so sehr. Er war und ist meine einzige große Liebe. 10 Tage vor unserem 36igsten Hochzeitstag mußte er gehen. Ich versuche, hier in Bielefeld Gleichgesinnte zu treffen. Ist mir aber noch nicht gelungen. Vielleicht meldet sich mal jemand.
    Ich habe kein Interesse an einer neuen Beziehung.
    Liebe Grüße
    Jutta