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Trockener Alkoholiker

  • ZUFRIEDENE ABSTINENZ

    bin alkoholiker seit 23 jahren trocken.die guttempler bei denen ich 20 jahre mitglied war, erst durch meinen umzug von frankfurt in den rheingau ausgetreten bin, haben mich geprägt.lebe heute zufrieden abstinent. das verhältnis zu meinen 3 kindern ist nicht so gut wie ich mir es wünschen würde. hatte lange schuldgefühle so viel fürs erste willi

Beiträge

  • Ehemaliges Mitglied 11.08.2008, 23:43:42

    Ich wünsche allen Betroffenen zufriedene Trockenheit
    Anne, eine trockene Alkoholikerin

  • B. Gustel 27.10.2008, 19:54:53


    Hallo Forum-oder was davon übrig ist. Wo ist Wilhelm??
    Hallo Liane
    Du machst Fortschritte und kannst stolz auf Dich sein.
    In der Therapie wurde mir beigebracht einen Notkoffer zu packen.
    Zu öffnen wenn der Druck zu stark wird. Gefüllt mit Kontakten
    und Empfehlungen, zugeschnitte auf meine Person, dem Suchtdruck
    standzuhalten. Aber wenn man nur immer kämpft ist eine Niederlage nicht weit. Daher muß das Ziel, die zufrieden Abstinenz sein.
    Ich darf nicht trinken-falsch, ich möchte nicht trinken!!!
    Das schreibt sich sooo leicht und ist doch so schwer zu verarbeiten.
    Wir können was gegen unsere Krankheit tun und mit ihr leben.
    Die Flaschen zu lassen! Ein Krebskranker hat diese Alternative nicht.
    Ich als Vertreter des männlichen Geschlechts habe mir nie Depressionen einreden lassen. War nur schlecht drauf, alles Weicheier etc. Habe dazu lernen müssen, nach zig Rückfällen. Mein Antidepressiva habe ich nun nach einem Jahr in Absprache mit dem Arzt abgesetzt. Ging außerdem auf die Potenz und da wurde ich richtig depressiv. Habe augenblicklich auch viele Tiefs. Mit dem Partner und beruflich läuft alles nicht nach meinen Vorstellungen.
    Mit einem Kasten Spumante könnte ich die Probleme schnell lösen.
    In den 18 Monaten meiner Trockenheit bin ich zwei mal mit Null-Promille in Krankenhaus/Entgiftung gefahren und habe meinen Druck behandeln lassen. Nach 48 Stunden bin ich zufrieden mit mir, meiner Familie und den Ärzten nach Haus.
    Also, viele Wege führen in die Abstinenz. Jeder muß seinen Eigenen finden.
    Liane, von Dir möchte ich bitte ein anderes Foto sehen.
    Schau Dir das von Anne-Rose an.
    Kopf hoch, sei selbstbewußt, Du schaffst es.

    Trockene Grüße
    Bernd

  • Ehemaliges Mitglied 26.05.2010, 22:50:16

    ich bin AlkoholIkerIn, und ich bin Dankbar........Lach.....

  • Ehemaliges Mitglied 31.01.2008, 12:10:59

    Zufriedene Abstinenz war gestern in meiner AA-Gruppe auch ein Thema. Ich habe somit die Gelegenheit gehabt darüber zu sprechen. Ich bin immer noch ein ZA -> "zufriedene Abstinenze". Persönlich kann ich sagen, dass die Alkoholkrankheit mir geholfen hat. Ich verstehe das so, dass mich die Krankheit an sich, die AA und alles andere, was ich in diesem Zusammenhang tat und tu, mich dazu bringt das Wesentliche im Leben zu erkennen und danach zu handeln. Die AA halfen mir in ein trockenes, zufriedenes Leben; sie gaben mir meine Würde zurück. Das höste Gut - so empfinde ich es - ist meine durch die Trockenheit gewonnene Freiheit. Ein Freiheit der Entscheidung. Jeden Tag auf's Neue darf ich mich entscheiden. Das ist doch ein Grund zufrieden zu sein.

  • Ehemaliges Mitglied 29.08.2008, 20:21:27

    Schön, Elke, ich freue mich, dass Du wieder hier bist. Und denk immer daran, wenn man trocken ist, kann man alles schaffen. LG Anne