Hallo Forum-oder was davon übrig ist. Wo ist Wilhelm??
Hallo Liane
Du machst Fortschritte und kannst stolz auf Dich sein.
In der Therapie wurde mir beigebracht einen Notkoffer zu packen.
Zu öffnen wenn der Druck zu stark wird. Gefüllt mit Kontakten
und Empfehlungen, zugeschnitte auf meine Person, dem Suchtdruck
standzuhalten. Aber wenn man nur immer kämpft ist eine Niederlage nicht weit. Daher muß das Ziel, die zufrieden Abstinenz sein.
Ich darf nicht trinken-falsch, ich möchte nicht trinken!!!
Das schreibt sich sooo leicht und ist doch so schwer zu verarbeiten.
Wir können was gegen unsere Krankheit tun und mit ihr leben.
Die Flaschen zu lassen! Ein Krebskranker hat diese Alternative nicht.
Ich als Vertreter des männlichen Geschlechts habe mir nie Depressionen einreden lassen. War nur schlecht drauf, alles Weicheier etc. Habe dazu lernen müssen, nach zig Rückfällen. Mein Antidepressiva habe ich nun nach einem Jahr in Absprache mit dem Arzt abgesetzt. Ging außerdem auf die Potenz und da wurde ich richtig depressiv. Habe augenblicklich auch viele Tiefs. Mit dem Partner und beruflich läuft alles nicht nach meinen Vorstellungen.
Mit einem Kasten Spumante könnte ich die Probleme schnell lösen.
In den 18 Monaten meiner Trockenheit bin ich zwei mal mit Null-Promille in Krankenhaus/Entgiftung gefahren und habe meinen Druck behandeln lassen. Nach 48 Stunden bin ich zufrieden mit mir, meiner Familie und den Ärzten nach Haus.
Also, viele Wege führen in die Abstinenz. Jeder muß seinen Eigenen finden.
Liane, von Dir möchte ich bitte ein anderes Foto sehen.
Schau Dir das von Anne-Rose an.
Kopf hoch, sei selbstbewußt, Du schaffst es.
Trockene Grüße
Bernd