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Von einer Sekunde auf die andere ist alles anders!!!

  • Verkehrsunfall

    Es stimmt von einer Minute auf die andere ist alles anders!!!
    Hatten am 25.07.09 auf der Fahrt vom Urlaub nach Hause einen schweren Verkehrsunfall ,nur weil ein junger Mann von 20 jahren es eilig hatte villeicht Drogen genommen oder Restalkohol im Blut wir wissen es noch nicht.Verhandlung steht noch aus.Er hat in einer Rechtskurve wo nur 70 kmh erlaubt waren mit 110 kmh überholt und ist uns frontal ins Auto geknallt.Von einer Sekunde auf die andere waren die Lichter aus!!
    Meine Tochter und ich waren schwer verletzt mein Bekannter und mein Neffe leicht verletzt .Zum Glück ist keiner gestorben ich danke unserem Schutzengel .
    Solche Raser können sich garnicht vorstellen was danach kommt was man körperlich und psychisch durchmacht . MeineTochter hatte ein schweres Trauma und geht morgen nach einem viertel Jahr das erste mal wieder zur Schule sie hatte Todesängste will heute noch nicht mit Auto Bus oder Bahn fahren.
    Ich war Beifahrerin und hatte häftige Quätschungen an den Beinen mein Körper war überall blau Rippenbruch Schleudertrauma usw. es war ein Horror .

Beiträge

  • M. Monbijou 29.10.2009, 07:54:10

    Nach einem Verkehrsunfall 1989 will ich nie wieder Auto fahren. Habe damals eine fast ausweglose Situation erlebt. als sich ein LKW ohne Blinkzeichen in meine Spur drängte und wir uns auf den Straßenbahnschienen überschlugen. Zum Glück nahte keine Bahn und unsere Verletzungen waren noch recht glimpflich. Dennoch hat mich das Ereignis selbst und der Anblick meiner verletzten Kinder traumatisiert. Totalschaden des fast neuen Autos und 1 Jahr lang währender Rechtsstreit mit der Versicherung taten das Ihrige. Die Lust am autogewühl und alltäglichem Stress im Berufsverkehr sind mir gründlich vergangen!
    Fussel, ich wünsche dir und deiner Tochter eine gute Heilung und viele glückliche Momente im Leben, die den Schrecken langsam veblassen lassen!

  • B. Sili 31.10.2009, 20:37:46

    Danke Monika,
    irgend jemand sagte mir einmal das die Steine die im Weg liegen klasse Baumaterial sind, es stimmt ;-)

  • W. eimo 01.11.2009, 17:16:18

    Mein Job war es immer wieder Verkehrsunfälle aufzunehmen und bis zum Abschluß auch zu bearbeiten.
    Ja ich war bei der Polizei und habe sehr viel Leid und Elend miterlebt.
    Ich wurde nicht gefragt, ob es 5 Minuten vor Dienstende geschah oder mitten in der Nacht. Auch nicht ob es Weihnachten oder Sylvester war.
    Ich tat einfach meinen Job, der aber Spuren hinterließ. Denn es waren sehr viele schwere und tödliche Verkehrsunfälle.
    Ich bin dabei es durch ein Buch nachzuarbeiten und möchte auch vielen helfen. das Leid zu überdauern.
    Von den vielen schlimmen Unfällen war der 1980 in der Sylvesternacht der grauenvollste, denn ich stand nach der Unfallaufnahme genau um 00.10 Uhr als alle "Prost Neujahr" sagten und sich in den Armen lagen in der Leichenhalle und durfte zur Identifizierung ihrer jungen Tochter den Eltern ihr Kind zeigen.
    Über die Schwere des Unfalles will ich mir hier nicht äußern. Nur das die Mutter zu ihrem Mann sagte:
    Vati willst Du unsere Marion auch noch mal sehen.
    Und er sagte "ja".
    Dabei fiel mir der Deckel vom behelfsmäßigem Sarg und polterte durch die Halle.
    Mir wurde ganz schlecht dabei. Und solche Erlebnisse kommen immer wieder hoch.
    Ich bin so froh nicht mehr in den Nächten solche Unfälle aufnehmen zu müssen und hatte manche Hand gehalten, bis zu kalt war, denn ich war ja der Letzte der mit dem Menschen auf der Straße zusammen war.
    Ein Polizeibeamter der nur seine Pflicht tat.............

  • B. Sili 31.10.2009, 00:01:58

    Antonia, entschuldige, aber deine Kommentare passen nicht wirklich zu dem was Fussel hier aussagen will, sie zeigt Stärke und es ist unangebracht zu erwähnen das jeden ein schweres Schicksal ereilen kann. Es gibt Menschen die stehen danach wieder auf und andere können es nicht mehr, das sollte man erespektieren und nicht verallgemeinern.

    Marion du hast meinen Respekt ;-)
    Fussel, ich wünsche dir und deiner Tochter das es halbwegs wieder so wird wie davor und deine Kleene ohne Angst leben kann.

    Meine Tochter verunglückte mit 14, ein Auto nahm dem Motorad die Vorfahrt und sie flog ohne Helm vom Motorad, mit dem Gesicht auf den Asphalt. Sie ist heute 33 und merkt jeden Tag die Folgen. Der Verursache wird kaum noch daran danken ;-(

    Alles Gute

  • B. Sili 01.11.2009, 18:58:41

    Hallo Wolfgang, ich konnte mir bildlich vorstellen was du geschildert hast und demnach glaube ich nicht das du einer warst der nur seinen Dienst getan hat, ich könnte mir gut vorstellen das du ganz viele kleine Narben im Herzen hast. Ich danke dir für alle, welchen du die Hand gehalten hast......

    Der Polizist der den Unfall meiner Tochter aufgenommen hat staunt jedesmal wieder wenn er sie sieht, das sie das überlebt hat und freut sich sichtlich darüber ;-)
    Gruß Sili