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Wandern nicht allein

  • Harzreise in die Umgebung von Thale/Harz

    Wieder mal in den Harz ?

    Wanderfahrt in den Harz - Umgebung Thale
    Termin: Sa. 31.10.2009 (Feiertag im Land Brandenburg)

    Eine Jubiläumstour zum 35. Jahrestag des Bestehens der Wandergruppe

    Wir machen mindestens jedes Jahr 2- bis 3mal Wandertouren in den Harz. Und das mal 35 Jahre!

    Diesmal Wanderroute: Stecklenberg - Wurmbachtal - Glockenstein - Hexentanzplatz - Bodetal - Thale (12 km)
    Ab Hexentanzplatz entscheiden wir, ob wir noch ein wenig ergänzen.
    Tipp: Vom Hexentanzplatz fährt die Kabinenbahn und von der Rosstrappe der Sessellift ins Bodetal - aber auch der Abstieg ins Bodetal ist malerisch.

    Treff: Potsdam-Hbf. spätestens zu 06.30 Uhr am Point oder im Zug
    Hinfahrt: (Einstiegsmöglichkeit schon vorher: z. B. Bln-Zoo ab 06.19 Uhr - RE1 zweiter Wagen,) Potsdam-Hbf. ab 06.38 Uhr, Magdeburg-Hbf. ab 08.09 Uhr in Richtung Thale bis Neinstedt an 09.30 Uhr
    Rückfahrt: Thale-Hbf. ab 19.16 Uhr - Potsdam-Hbf. an 22.21 Uhr (oder anders nach gemeinsamer Abstimmung) - Züge fahren weiter nach Berlin.
    Gefahren wird auf Basis Schönes-Wochenende-Ticket mit Kostenteilung
    Anmeldung: hier als Antwort bis spätestens 28.10.2009 mit Rückspachemöglichkeit (Tel. oder E-Mail)
    - danach nur noch "Auffüllung zum 5er-Pack" des Schönen-Wochenende-Tickets" oder Mitkommen auf eigene Fahrkarte.
    Stand 29.10.2009 zu 22 Uhr: 12 sichere Teilnehmer

Beiträge

  • K. Kasch 21.10.2009, 22:39:05

    Kleine Ergänzung:
    Vom Bf. Neinstedt bis Stecklenburg-Mitte sind es ca. 2 km. Burgreste laden zur Besichtigung ein. Dann folgen 6 km bis zum Hexentanzplatz. Darunter ein kräftiger Aufstieg. Der kürzeste offizielle Fußweg vom Hexentanzplatz zum Bf. Thale sind nochmal 2 km. Mit der Kabinenschwebebahn geht es ersatzweise verkürzt für 3 Euro in Minutenschnelle abwärts ins Bodetal und von der Bodenstation danach auch zum Bf. Thale. Der Rest an km (zu den angegebenen maximalen 18 km) sind die berühmten Extras, die man gern mitnehmen sollte - die Farbenpracht im Herbst ganz dicht um Thale herum. Der Zusatz an Zeit und km hängt aber von der Lust und Laune der Teilnehmer ab. Machen wir etwas daraus!
    Übrigens der Wanderweg direkt an der Bode entlang nach Treseburg ist ab 26.10. wegen Brückenbauarbeiten gesperrt. Auch der Weg über die Schurre zur Rosstrappe ist davon betroffen und geschlossen.

  • K. Kasch 07.11.2009, 22:52:25

    Hallo Karla,
    eine "Schlafdecke" zwischen Rosstrappe und Hexentanzplatz ist eben mal etwas anderes. Das Schauspiel erinnerte mich an die Hohe Tatra im Oktober. Dort gab es bei frostigen Wetter auch eine phantastischen Blick auf die Berge - sogar sonnenangestrahlt. Ab halber Höhe der Berge war dann auch das Wolkenmeer. An Frühstück stiegen dann die Wolken bis alles zu war - später am Tag gab es dann Feuchtes von oben. Das wiederholte sich Tag für Tag.

    Bilder habe ich auch gemacht. Nur mein Apparat arbeite noch mit Filmen. Die Bilder, die er hergibt, sind immer sehr gut. Deshalb habe ich mich auch noch nicht "umgestellt". Bis ich solchen Film voll habe, dauert eben.

    Für den Abstieg vom Hexentanzplatz meinen wir beide den gleichen Weg. Er war gut begehbar. Die Verwüstungen des Orkans sind beseitigt. Nur ziemlich weit unten sieht man noch gekippte Wurzeln. Alles Holz, das über den Weg quer lag, ist beräumt. Wenn es etwas feucht ist, braucht man aber rutschfeste Schuhe. Die hatten bei uns aber alle.
    Mit der Seilbahn wollte keiner durch den Nebel fahren - wollten auch alle laufen.
    Von dem Weg (Rückseite des Tierparks) war bei uns nicht ein einziges Tier im Tierpark zu sehen.

    Im Bodetal selbst war es zu 15.00 Uhr schon recht dunkel!Von unten sah die Bergstation der Seilbahn total eingenebelt aus. Die Kabinen kamen aus dem "Nichts".

    Wünsche noch einen schönen Sonntag!

  • K. Kasch 04.11.2009, 21:14:12

    Die Harzwanderung Neinstedt - Thale

    Alle gemeldeten 12 Teilnehmer fanden sich im Zug zusammen. Das war eine logistische Meisterleistung der Einzelnen, die ja von so verschiedenen Berliner Bahnstationen losfuhren - und das auch noch sehr früh.
    Wir fahren aus langjähriger Erfahrung immer recht früh, so haben wir den ganzen hellen Tag am Ausgangspunkt der Wanderung vor uns. Eine Bahnstation nach Quedlinburg, in Neinstedt, begann unsere Fußtour. Wir sahen, wie langsam die Nebelschwaden über den Wiesen und Gärten verschwanden, der herrliche Laubwald sich immer mehr in seinen bunten Farben präsentierte - das alles auch noch von der Sonne phantastisch angestrahlt. Auch einige "vergessene" Weihnachtsäpfel leuchteten noch rot von den Bäumen. Eine sehr lange Wanderstrecke hatten wir uns nicht vorgenommen - nur so um die 12 km. Man konnte sogar auf die nahen Höhenzüge schauen, durch die wir uns bewegen wollten. Klar war auch das Ziel der Tour auszumachen.
    Hinter Stecklenberg wagten wir uns in die Höhe, hinauf zu den Resten der mittelalterlichen Burgen - heute nur noch Ruinen. Es war gar nicht so einfach auf das Plateau der Vorburg zu gelangen. Aber irgendwie wollte jeder hinauf und schaffte es auch. Die Herausforderung: man musste auch wieder zurück. Auch wurde irgendwie gepackt - Hände können auch zu Hilfsfüßen werden! Danach immer erneut Aufstiege, Abstiege, Felsen, Wasser auf der Tour. Vorbei am Glockenstein mit seiner Sage ging es Richtung Hexentanzplatz. Vorher noch Stopp an der großen Sommerrodelbahn. "Gerodelt" ist aber keiner aus der Gruppe über die 1000-m-Abfahrt. Alle wollten einfach schnell zum Hexentanzplatz. Die nächste Pause wartete dort. Den Blick auf herangekarte Touristen und die üblichen Trödelmarktstände gab es gratis. Nur mit dem von oben auf Thale erhofften Blick war kaum etwas. Dafür gab es die ersten Hallowenfans zu sehen. Wie eine schwebende Untertasse lag zeitweilig eine weiße Wolkenschicht zwischen Hexentanzplatz und gegenüberliegender Rosstrappe. Sie zog vom Ort Thale direkt in die Enge des Bodetals. Das Bodetal sah aus wie ein an den Ufern von Felsen eingerahmtes Meer - einfach märchenhaft. Oberhalb der Schicht gab es sogar eine gute Sicht bis zum fernen Brockenmassiv. Wir entschieden, durch dieses weiße Meer hindurchzusteigen - Abstieg durch den Hirschgrund - vom Harzklub vorgegebene Wanderzeit bis zum Wasser der Bode etwa eine Zeitstunde - dabei sah das alles von oben so nah aus. Der Abstieg wollte und wollte kein Ende nehmen, tiefer und tiefer stiegen wir durch die Wolkenschicht. Nach einer Stunde und zehn Minuten ständig abwärts waren wir unten. Mit der vom Hexentanzplatz ins Tal führenden Kabinenbahn hätten wir eine reine Fahrzeit von nur vier Minuten gehabt. Die Oberflächenbeschaffenheit des Abstiegspfads ließ im Hirschgrund das Wandern gerade noch zu. Wir hatten ja alle Wanderschuhe an den Füßen. Nur die Muskeln knurrten! Danach kam der geruhsame ebene Weg im Bodetal neben dem rauschenden Flüsschen. Die Sicht war unten wieder frei. Nur die Sonne hatte keine Chance durchzuleuchten. Die Gondeln der Kabinenbahn tauchten einfach kurz vor der Talstation aus dem Weiß auf.
    Noch einen guten Abschiedskaffee in der Nähe des Bahnhofs Thale in der Zeit bis zum nächsten Zug.
    Da war unsere "kurze Strecke" doch mit einigen Überraschungen gespickt. Jeder staunte über sich selbst, was Sie oder Er gemeistert hatte. Stolz an der richtigen Stelle. Und dazu ein Topp-Wetter!
    Rückfahrt mit dem Harz-Elbe-Express zunächst nur bis Magdeburg - kurze Wartezeit - umsteigen in den RE1 nach Berlin. Durch die Umstiege in Magdeburg konnten wir das Schöne-Wochenende-Ticket nutzen. Das wäre mit der Direktverbindung des Harz-Elbe-Expresses Thale - Berlin bzw. Berlin - Thale nicht möglich gewesen. Zwei Bahnunternehmen haben da verschiedene Tarifbestimmungen. Der Einzelne muss sich preislich schon das Optimale heraussuchen.
    Alle freuen sich schon auf die nächste Tour.

  • K. CSD 25.10.2009, 21:00:24

    Hallo Karl-Heinz!
    Das ist ja eine Neuigkeit...wie lange soll denn der weg geschlossen sein.
    Wird an der Teufelsbrücke gearbeitet oder an den Brücken, die direkt den Weg ergänzen?
    Hab zwar in nächster Zeit nicht vor, dort zu wandern, aber wissen will ich es doch. ;-))
    Liebe Grüße von Karla!

  • K. Kasch 26.10.2009, 23:33:56

    Ab 26.10.2009 soll auf Beschluss der Stadtoberen von Thale im Bodetal gebaut werden - voraussichtlich bis kurz vor Weihnachten. Der Weg entlang der Bode bis zur letzten Gaststätte aus Richtung Thale soll weiterhin begehbar sein. Ab Gaststätte Richtung Treseburg ist der Weg direkt neben der Bode für die Öffentlichkeit zu. Man kommt von dort auch nicht mehr über die Schurre zur Rosstrappe. Man will also auch die "Wegergänzungen" ausbessern. Die Sperrung bedeutet auch, dass an der Teufelsbrücke gewerkelt wird. Die Umleitung des Wanderweges erfolgt vom Bodetal über den Hirschgrund zum Hexentanzplatz. Von dort dann auf der Hochebene nach Treseburg. Das alles natürlich auch in umgekehrter Richtung. Wer also vom Bodetal zur Rosstrappenaussicht möchte, muss den Sessellift benutzen oder per Pedes über den Präsidentenweg und Bülowhöhe nach oben wandern. Der Aufstieg durch den Hirschgrund läßt sich mit der Kabinenbahn zum Hexentanzplatz abkürzen. Ab zweite Novemberwoche gelten aber auch die jährlich sehr eingeschränkte Fahrzeiten der "Fahrstühle" (Sicherheits-Checks, Reparaturen usw.). An Wochentagen rollt oft gar nichts. Also vorher informieren - sonst wird es eine kräftige Bergwanderung. Die besonderen Fahrzeiten stehen im Internet. Siehe auch unter http://www.thale.de