Im Karussell der Liebe und Einsamkeit.
Liebe Susi,
dein Lebensbericht, ist bestimmt mit so vielen Mitmenschen gleich gestellt.Jeder Mensch ist mit Gefühlen ausgestattet, die in bestimmten Punkten sich gleichen.
Schon Jesus sagte, "aber eines, das ist das größte, " die Liebe" darum liebet einander, ein jeder seinen nächsten, wie sich selbst"!
In diesen Worten steckt so viel Wahrheit,ja Liebe muss gepflegt werden.
So war es auch bei dir. Du hast deinen Mann geliebt und ein Kind in Liebe erhalten, doch durch das Verhalten deines Mannes, der immer nur sein Haus und seine Schulden im Kopfe hatte, ist deine innere Liebe verdorrt und dein Unterbewusstsein hat sich regelrecht nach Liebe gesehnt gleich wie eine Blume, die schon lange nicht mehr gegossen wurde.
Auch sie kann ohne Wasser nicht blühen und verdorrt, wie Du ohne Liebe am verdorren gewesen bist und dadurch auch dich nach Liebe gesehnt hast, welche Du dann von einem anderen Menschen erhalten hast.
Was hast Du falsch gemacht?
"NICHTS"!
Hätte dein Partner dir nur ein klein wenig seine Zuneigung gezeigt, dann hätte diese Pflanze, wenigstens, so viel Wasser erhalten, dass sie nicht verdorrt wäre.
Das nur als Vergleich.
Du hast in ehrlicher Weise dein Gewissen entlastet, in dem Du deinem Mann alles gebeichtet hast, jedoch zu dieser Zeit schon so viel Abstand gewonnen hattest, dass ein weiteres Zusammenleben in Harmonie zu diesem Zeitpunkt,nicht mehr möglich war, aus diesem Grunde bist Du ausgezogen, um Abstand zu bekommen und dein Inneres zu prüfen.
Ich kann dich sehr gut verstehen, jedoch auch deinen Mann.
Er dachte nur an sein Recht, denn nur für euch (Frau und Kind) habe ich ein Haus gebaut und nur für euch habe ich geschuftet, wie kann eine Frau so undankbar sein, so kam er in ein Ketten Karussell, das in in die Höhe trieb und immer im Kreis sich drehte. Er konnte nicht mehr aussteigen, obwohl er dich unten sah und am liebsten zu dir hinab gesprungen wäre, doch er wusste, wenn ich springe, dann bin ich tot, dann habe ich gar nichts mehr und wenn ich im Karussell sitzen bleibe, dann kann ich sie und mein Kind noch wenigstens sehen.
Eine Frau, die neben ihm, im gleiche Karussell in einem Sitz saß, beobachtete ihn und dachte,dass es bestimmt schöner wäre, wenn ich diesen Mann nebenan ein wenig mit den Beinen an seinem Sessel stoße, denn somit hätten wir beide viel mehr Spass beim fliegen.
Er bemerkte diesen Stoß und war plötzlich abgelenkt, ja er hatte nun plötzlich Spass und musste zunächst nicht immer nach unten auf seine Frau und Kind schauen.Als das Karussell dann abschaltete und er nach unten gleitete, schaute er nach seiner Frau und Kind, welche jedoch in seinen Augen verschwunden waren.
So lange er schaute, ging das Karussell wieder in die Höhe, es drehte sich wieder und das schupsen mit seiner Sessel Nachbarin machte auch wieder Spass. Als er nach unten schaute, sah er seine Frau mit Kind und da kam wieder die Sehnsucht, nach unten zu gleiten um beide in die Arme zu nehmen.Als er wieder unten war,lief er zu Frau und Kind, doch er spürte immer noch das angenehme schupsen im Sessel und ist beim nächsten bimmeln wieder in zum Karussell um mit der Sessel Nachbarin nach oben zu gleiten und den gemeinsam Flug mit viel Spass zu erleben.
Neben dem Karussell sah er doch plötzlich ein anderes Karussell, das noch höher seine Gäste in die Höhe zog und die Ketten waren noch viel länger. Die Menschen, welche darin saßen jodelten und waren voller Freude.
In seinem Karussell war kein gejubel und er musste seinen Spass immer nur mit seiner Nachbarin teilen.
Als er wieder zu dem anderen Karussell schaute, entdeckte er plötzlich seine Frau und sein Kind, die beiden hatten viel Spass mit der anderen Karussell Gesellschaft. Da verspürte er eine noch nie gekannte Sehnsucht,sich neben seine Frau und Kind zu sitzen um sich mit ihnen im Karussell zu drehen und zu jodeln.
Seine Sinne konnten nichts anderes mehr denken als sofort nach dem Halt von seinem Karussell, sich zu beschleunigen, um schnellstens zu seinem Kind und Frau in deren Karussell umzusteigen.
Gesagt, getan, als er dann mit seinen ihm vertrauten hochgezogen wurde und im Kreis sich drehte, erlebte er eine nie zuvor gekannte Harmonie und von da an, kaufte er das Karussell um mit seinen beiden immer in der Höhe zu bleiben.
Es klingt alles wie im Märchen, doch solltest Du liebe Susi wissen,
dass dein Mann erst zur Besinnung kommt, wenn er sieht, dass Du auch ohne ihn glücklich sein kannst und mit deiner Tochter, das Leben geniest.
Dann wird ihm bewusst, dass er mit seinem ständigen "Kommen und gehen" dir nicht alles gibt, was Du brauchst. Er sieht dich von ihm gehen und das bringt ihn zu einer inneren Umstimmung, denn er möchte doch diese Bindung auf seine Art halten.
Er möchte teilhaben an diesem schönen jubeln, das ihr beide
(Kind und Mutter)in dem anderen Karussell erlebt.
Wenn seine Liebe Wasser bekommt, dann wirst Du sehen, dass die Urgewalt der Liebe siegen wird.
Meine Empfehlung:
Löse dich innerlich von deinen eigenen Vorwürfe, unter denen Du leidest, denn Du bist besser als Du dir einbildest.
Sehe dich im Gebet zusammen mit deinem Mann und Kind in vollendeter Gemeinschaft im großen Karussell der Liebe ohne wenn und aber.
Zweifle nie daran, dass dein Schutzengel, der immer bei dir ist, all deine Wünsche erfüllt, wenn Du ihm volles Vertrauen schenkst.
Bitte nicht, sondern danke immer, dass deine Wünsche in Erfüllung gehen. Vertraue auf deinen himmlischen Vater, der im verborgenen ist, denn er weis um was Du bittest, ehe deine Worte von deinen Lippen kommt.
Hab Freude am Leben und juble, damit dein Mann in dein Karussell einsteigen wird.
Ich persönlich habe ein ganzes Leben danach gelebt und auch nur positives damit geerntet.
Noch ein Lebens Beispiel von mir:
Zwei Bauern sind Freunde und gehen mit ihren Traktoren auf das Feld um den Weizen zu sähen.
Der eine hatte den Acker links, der andere rechts.
Beide hatten den gleichen Weizen, den sie bei der Genossenschaft eingekauft haben.
Im Herbst gingen sie an einem Sonntag Morgen zusammen auf das Feld um nach dem Weizen zu schauen, denn die Ernte stand vor der Türe.
Der eine schaute nach links, der andere nach rechts.
Beide hatten in diesem Jahr verhältnismäßig viel Unkraut.
Sie gingen nach Hause.
Der eine sagte zu seiner Frau"komm lass uns beten und dankbar sein für unsere Ernte, es ist zwar nicht so viel wie immer, doch es wird uns ernähren. Ich möchte dir daher eine Freude bereiten und mit dir zum Essen gehen."
Der andere sagte zu seiner Frau "Stell dir vor, wir haben nur Unkraut auf dem Felde, komm ziehe dich an, wir müssen auf das Feld und Unkraut heraus ziehen, denn sonst bekommen wir keine Ernte.
Sie gingen auf das Feld, stachen das Unkraut heraus, bemerkten jedoch nicht, dass sie mit jedem Schritt, den sie machten, mehr Weizen zertrampelten. Somit ernteten sie im Herbst noch weniger als der Nachbar, der mit seiner Frau einen schönen Tag machte und dem Herrgott dankte.
Damit möchte ich sagen,löse dich in Gedanken von dem Unkraut,dann wird deine Ernte größer, denn vom Unkraut ziehen vertretet ihr auch das GUTE.
Werner