Ehemaliges Mitglied 18.03.2009, 17:27:35
Männer gehen, Frauen gehen. Das Alter oder die Dauer der Partnerschaft spielen keine Rolle. Die Reform des Scheidungsrechts, ist ja nun auch schon paar Tage her, hat für alle die Scheidung leichter gemacht. Meine subjektive Empfindung , die eigentlich durch alle Statistiken bestätrigt wird, ist, dass wesentlic mehr Frauen gehen als Männer. Meine Frau, langjährige Erzieherin, bestätigt mehr, dass in den meisten Fällen Frauen gehen und die Kinder mitnehmen, so vorhanden. Die angegebenen Gründe sind häufig nicht nachvollziehbar. Sehr früh geschlossenen Ehen zerbrechen, weil der Partner/ die Partnerin auf einmal glaubt, etwas versäumt zu haben. Hier sind es meistens die Frauen. Männer gehen, wenn kleine Kinder da sind, seltener. Die jenigen, die gehen, wenn die Kinder gross sind, sind meistens die Frauen. Die jenigen, die in der "midlife-crisis" gehen, sind meistens die Männer. Die jenigen, die gehen im Rentenalter, sind meistens die Frauen, wenn nämlich der Partner in Rente geht und dann den ganzen Tag zu Hause ist, und die Frauen auf einmal feststellen, dass der andere dann doch nicht das ist, was man sich vorgestellt hat. Es gibt eine Vielzahl von Trennungen/Scheidungen, ohne dass ein Neuer / eine Neue in Sicht ist. Die ganze Angelegenheit ist vielschichtig genug, dass sich Legionen von Soziologen/innen damit beschäftigt haben, sich beschäftigen und noch beschäftigen werden. Eine Tendenz, oder eine Entwicklung klar und eindeutig festzulegen, wird nie möglich sein, da die Gesellschaft sich stets wandelt und mit ihr ihre Werte, ihre Inhalte , ihre Ziele.