Tierliebe ist weder auf ein bestimmtes Lebensalter noch auf sonstige Vorlieben und Lebensumstände beschränkt. Dennoch können insbesondere Senioren von einem tierischen Begleiter profitieren. In der Altersgruppe 50plus stehen Katzen und Hunde auf den ersten Plätzen der Beliebtheitsskala. Wir erklären Ihnen, welche besonderen Merkmale für Hunde oder Katzen als Haustiere sprechen.

Haustiere sorgen für Bewegung

Egal, ob Ihr nächstes Haustier ein Hund oder eine Katze sein soll: Haustiere sorgen bei ihren Besitzern für Schwung und Bewegung, sowohl körperlich als auch geistig. Mehrere Studien belegen, dass Senioren mit Haustieren generell überdurchschnittlich fit und aktiv sind. Bei genauerem Hinsehen ist das nicht weiter verwunderlich. Haustiere durchbrechen mit ihrer Spontaneität die Routinen des Alltags und können gleichzeitig ein ruhender Pol für ihr Herrchen oder Frauchen sein. Zudem stellen regelmäßiges Pflegen und Füttern eine stetige Herausforderung an Geist und Körper dar, die Freude bereitet.

Hund oder Katze?

Wer vor der Entscheidung steht, sich für einen Hund oder eine Katze als Haustier zu entscheiden, sollte sich vorher genau über deren charakteristische Eigenschaften informieren. Hunde und Katzen stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an ihre Umgebung und sind deshalb nicht für alle Menschen gleichermaßen geeignet.

Der Hund - der beste Freund des Menschen

Wer einen Hund als Haustier hat, braucht sich nicht um mangelnde körperliche Bewegung zu sorgen. Hunde müssen zwei- bis dreimal am Tag ausgeführt werden, egal ob es regnet, stürmt oder schneit. Was im ersten Moment eher negativ klingt, ist in Wirklichkeit eine Wohltat für Körper und Seele. Die regelmäßige Bewegung an der frischen Luft vermindert viele gesundheitliche Risikofaktoren und wirkt sich auch positiv auf die Psyche aus. Hinzu kommt, dass man durch das regelmäßige Ausführen viel stärker am öffentlichen Leben teilnimmt und vermehrt soziale Kontakte knüpfen kann. Dennoch sollte man sich vor der Anschaffung eines Hundes die Frage stellen, ob man den zeitlichen und körperlichen Pflege-Aufwand überhaupt leisten kann. Experten sprechen von rund zwei Stunden am Tag.

Genügsame Katzen

Katzen als Haustiere sind dagegen auch für Senioren geeignet, die nicht mehr so gut zu Fuß sind und viel Zeit in der Wohnung verbringen. Sie strahlen eine große Ruhe aus und sind in der Regel sehr verschmust. Dadurch entwickelt sich häufig eine sehr innige Beziehung zwischen Katze und Mensch. Alleine ihre Präsenz wirkt sich wohltuend auf die Psyche aus. Im Gegensatz zu Hunden können Katzen sich auch sehr gut selbst beschäftigen und den Tag über alleine draußen verbringen. Für die tägliche Pflege sollte man täglich eine Stunde einplanen

Falls Sie damit liebäugeln, sich einen Hund oder eine Katze als Haustier zuzulegen, sollten Sie sich vorher ausführlich in einem Zoofachgeschäft beraten lassen. Dort wird man Ihnen sagen können, welche Anforderungen Hunde und Katzen hinsichtlich Haltung und Pflege haben.

Autor: Torben Riener, Platinnetz-Redaktion

Datum: 16. Januar 2009