Generation Digitalkamera
Einige Vorurteile über das Golfen halten sich nach wie vor hartnäckig. Zum Beispiel:
Golf wäre nur etwas für ältere und wenig sportliche Menschen. Doch Golf gilt nicht umsonst als ein Sport. Immer mehr Menschen spielen Golf und nutzen es gleichzeitig als angenehmes Fitnessprogramm.
Die zunehmende Popularität von Golf hat den Nebeneffekt, dass die Anzahl der Golfplätze stetig zunimmt. Da kann die Entscheidung, wo man neben dem heimischen Golfplatz gerne einmal spielen möchte, schon schwer fallen.
Die Umgebung spielt beim Golf eine große Rolle, denn je nach Landschaft ergibt sich ein völlig anderes Spielgefühl. Die Spannbreite geht hierbei von Golfen am Meer im Norden Deutschlands bis zum Golfen in den Bergen ganz im Süden. Da heißt es sich vorher zu überlegen, ob man gerne weit ab in frischer Meeresbrise oder lieber in attraktiver Nähe zu einer Großstadt spielen möchte.
Ob nun am Meer oder in den Bergen, ganz nebenbei betreibt ein Golfer Fitnesstraining. Er legt auf dem Platz mit seinen achtzehn Löchern sechs bis acht Kilometer zurück. Dabei bewegt er nicht nur über hundert Muskeln sondern verbraucht außerdem auch über tausend Kalorien. Das entspricht dem Verbrauch eines Joggers, der mehr als eine Stunde läuft. Außerdem ist Golf ein Sport, der zusätzlich zur Technik, eine große Ausdauer und Konzentrationsvermögen verlangt. Abgesehen von diesen Herausforderungen ist Golf auch nicht, wie oft vermutet wird, der einsame Kampf auf dem Golfplatz mit dem Golfschläger. Viele Golfer verabreden sich zu gemeinsamen Spielen, wobei auch unterschiedliche Fertigkeiten keine Rolle spielen, da man nicht gegeneinander antritt. Ein weiteres Vorurteil, Golf zähle zu einer absoluten Domäne der Männer, lässt sich ebenso widerlegen: Denn schon fast die Hälfte der Mitglieder in Deutschlands Golfclubs sind Frauen.
Autorin: Dorothee Ragg, Platinnetz-Redaktion
Datum: 20. August 2009