Wie bleibt der Drucker lange fit?
Die Sprache von Computerexperten ist nicht immer einfach zu verstehen. Doch unerfahrene Computerbenutzer brauchen nicht gleich ein dickes Lexikon für Computerfachbegriffe neben sich liegen zu haben. In diesem kleinen Lexikon erfahren Sie die wichtigsten Begriffe für den Umgang mit dem Computer.
Viele unerfahrene Nutzer verstehen nur Bahnhof, wenn ein Experte versucht, ihnen bei einem Problem zu helfen. Denn Computerfachleute sind oft ein wandelndes Lexikon und reden in Fachterminologie die man als Normalbürger kaum verstehen kann. Einige Begriffe hat man auch schon das eine oder andere Mal gehört, aber weiß nicht genau, was sie bedeuten. In diesem kleinen Lexikon erfahren Sie, welche Begriffe wichtig sind und welche man als Computerbenutzer kennen sollte.
Hat man technische Probleme mit dem Computer oder beim Surfen im Internet, kann es sein, dass gewisse Einstellungen nicht stimmen. Im Lexikon für Computerbegriffe erfahren Sie, wie man die Sicherheit des Computers erhöht und wie das Internet in den Computer gelangt.
Betriebssystem: Ohne das Betriebssystem geht an einem Computer gar nichts. Über das Betriebssystem kann der Nutzer dem Computer Befehle geben, Programme installieren und auf Geräte wie den Drucker oder die Tastatur Zugriff bekommen. Das am weitesten verbreitete Betriebssystem ist Windows, aber auch Linux oder Mac OS sind beliebt. Manchmal gibt es auch Computer ohne Betriebssystem zu kaufen, diese sind zwar billig, aber nur für Experten geeignet. Denn ohne ein Betriebssystem kann man als normaler Nutzer den Computer nicht einmal hochfahren. Jedes Betriebssystem hat seine Eigenheiten, haben Sie also Probleme mit Ihrem Computer, hilft es zu wissen, welches Betriebssystem installiert ist.
Firewall: Die Firewall schützt Ihren Computer vor dem Zugriff von außen. Wenn man zum Beispiel mehrere Computer zusammenschließt oder im Internet unterwegs ist, lauern überall Gefahren. Ist die Firewall aktiviert, passt sie auf, dass von außen kein fremder Zugriff möglich ist. Über die "Systemsteuerung" kann man sie aktivieren und einstellen, wie "streng" die Firewall sein soll. Ist die höchste Sicherheitsstufe aktiviert, kann es sein, dass auch manche Bilder oder Videos im Internet nicht angezeigt werden. Wenn man Probleme bei der Anzeige von Internetseiten hat, ist das Problem manchmal dadurch zu lösen, dass man die Firewall etwas lockerer einstellt.
WLAN: Die Übersetzung dieser Abkürzung lautet "Drahtloses Lokales Netzwerk" - WLAN hat also derjenige, der seinen Computer mit anderen Geräten nicht über ein Kabel verbindet, sondern via Funk. So kann man Zuhause oder in einer Firma viele Computer zusammenschließen, Drucker im Nachbarzimmer erreichen oder - vor allem - kabellos Internet empfangen. WLAN wird über einige Meter ausgesendet und kann sogar Mauern und Stockwerke durchdringen. Die Gefahr bei WLAN ist, dass sich fremde Nutzer einloggen können, wenn es nicht gut geschützt ist. Wer sich also WLAN Zuhause installiert, sollte es gut absichern und den Zugang nur per Passwort ermöglichen.
Für die Sicherheit im Internet und das problemlose Surfen sollte man ebenfalls wichtige Grundbegriffe kennen. Das Lexikon der Internetbegriffe klärt auf, welche Wege es ins Internet gibt und wie man Sicherheit gewährleisten kann.
Browser: Der Browser ist das Programm, mit dem man ins Internet kommt. Man braucht dazu nur eine Internetverbindung - und schon steht einem die weite Welt des Internets offen. In einem Browser gibt es oben eine Adresszeile, in die man die Zieladresse der Webseite eingibt, die man besuchen will. Ein Browser bietet auch die Möglichkeit, sich seine Lieblingsseiten abzuspeichern, als Lesezeichen oder Favoriten kann man dann mit nur einem Klick auf die gewünschte Seite kommen, ohne die ganze Adresse einzugeben. Die wichtigsten Browser sind Firefox und der Internet Explorer, der eigentlich auf jedem Computer schon vorher installiert ist.
Cookies: Wenn Sie im Internet unterwegs sind, hinterlassen viele Internetseiten kleine Spuren auf Ihrem Computer, die Cookies. Die Internetseiten können sich so merken, dass Sie die Seite schon einmal besucht haben. Das ist nützlich bei Seiten, die wissen sollten, dass Sie es sind. Also Netzwerke oder Einkaufs-Portale beispielsweise. Cookies sind ungefährlich, aber wer sich unwohl damit fühlt, kann sie deaktivieren.
Provider: Wird man nach dem Provider gefragt, ist das Unternehmen gemeint, mit dem man einen Vertrag über die Internetnutzung abgeschlossen hat. Nur mit einem Provider kommt man ins Internet. Man sollte drauf achten, einen auf das eigene Internetverhalten passenden Vertrag abzuschließen. Wer nur wenig im Internet ist, kann sich auf einen günstigen Vertrag verlassen mit einer begrenzten Zeit pro Monat. Wer viel surft oder gerne Daten aus dem Internet lädt, für den ist eine Flatrate die beste Lösung, ein Pauschaltarif mit dem man unbegrenzt im Internet surfen kann. Ein Providerwechsel ist meist umständlich, aber kann sich richtig lohnen.
URL: Die URL ist die Adresse, über die man eine Seite im Internet besuchen kann. Sie setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Typischerweise kommt zuerst http:// Steht ganz vorne https befindet man sich auf einer gesicherten Verbindung, wie beispielsweise auf einer Bank oder beim Einkaufen. Dann folgt meistens das www, das bedeutet dass man im World Wide Web, also dem Internet unterwegs ist. Bei manchen Zieladressen, wie zum Beispiel von E-Mail Seiten oder bei einer Bank, braucht man das www nicht mehr. Danach gibt man dann den Namen der Seite ein, also beispielsweise platinnetz. Nach einem weiteren Punkt folgt dann das Länderkürzel, also für Deutschland .de, für die Türkei .tr und so weiter. Eine typische URL sieht also so aus: http://www.platinnetz.de
Virus: Wenn man im Internet unterwegs ist, kann man sich schnell einen Virus einfangen. Das sind bösartige Programme, die man sich beim Herunterladen von anderen Programmen auf den Computer holt. Dort können sie großen Schaden anrichten. Ein Computervirus ist auf die Zerstörung Ihrer Programme ausgelegt. Ein Wurm zerstört ebenfalls, aber er verbreitet sich schneller, da er alle Ihre Kontakte und Adressbücher ausfindig macht und sich selbständig an das ganze Netzwerk verteilt. Trojanische Pferde schließlich schmuggeln sich auf den Computer und sammeln heimlich Daten. So kann man von außen spionieren, was der Nutzer macht und welche Daten er eingibt. Dagegen muss man sich unbedingt schützen, ohne Anti-Virus Programm übersteht ein Computer das Internet nicht lange unbeschadet.
Autorin: Julia Heilig, Platinnetz-Redaktion
Datum: 19. Februar 2010