Wenn die Zeit sich ändert: Sinn und Unsinn der Zeitumstellung
Der Gang zur Toilette sowie das Klo selbst scheinen bislang ein Tabuthema zu sein. Aber genau das ist jetzt Gegenstand des “Klooseums” in Wiesbaden. Im Stadtteil Erbenheim ist das stille Örtchen die Attraktion bis Ende August 2011. Auf der kleinen Reise durch das ehemalige Pfarrhaus geht es durch Dick und Dünn (-darm). Den Besucher erwarten rund 1.200 Ausstellungsstücke. Unter anderem gerät man in die ausführliche Betrachtung von Klorollen, Klobürsten oder auch diversen kreativen Klospülungen. Jeden Sonntag von 11:11 Uhr bis 17:17 Uhr hat das “Museum of Modern Arsch” für Sie geöffnet.
Seit Jahrhunderten existieren erotische Plastiken und Zeichnungen. Doch die mussten bislang im Verborgenen verweilen und blieben nur wenigen Privatleuten vorbehalten. Erotische Kunst aus dem 6. Jahrhundert bis heute wird im Erotic Art Museum in Hamburg präsentiert. Über 1.000 Ausstellungsstücke finden einen Platz in der weltweit größten öffentlich zugänglichen erotischen Kunstsammlung. Welcher Stadtteil eignet sich da besser als Hamburgs St. Pauli? In über 60 Sonderausstellungen gibt es erotische Kunst aus den Bereichen Comic, Fotografie und Malerei zu sehen. Möchten Sie eine Führung buchen, werden Sie mit einem Gläschen “Vorspiel in Rot” in Empfang genommen. Geöffnet hat das Erotic Art Museum Sonntags bis Donnerstags von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr und Freitags und Samstags von 12:00 Uhr bis 24:00 Uhr.
An den Weser-Wiesen am Osterdeich in Bremen findet vom 6. Juli bis zum 10. Juli dieses Jahr das Kulturfestival “Breminale” statt. Als “Hauptstadt des fairen Handels” arbeitet die “Breminale” unter anderem mit dem Klimahaus Bremerhaven zusammen. Informationen zu umweltfreundlichen Vorgängen im gastronomischen sowie im Veranstaltungsgewerbe erwarten den Besucher. Musikalisch ist dieses Festival allemal: Livemusik von Joy Denelane, von den Jupiter Jones oder vom Chansonnier Reinhold Beckmann machen die “Breminale” zu einem wahren Festival. Freiluftkino auf einer Großleinwand, Tanz, Gaukler und Jongleure sorgen für spannende und köstliche Momente. Neben dem Radio Bremen sorgt auch der Bremer Bandwettbewerb “Live in Bremen” für reichlich Stimmung.
Autorin: Juliana Vilbusch, Platinnetz-Redaktion
Datum: 22. Juni 2011