Der Grund dafür, dass operative Eingriffe bei Bandscheibenvorfällen nicht mehr besonders häufig vorgenommen werden, liegt daran, dass sich im Anschluss an die Operation in vielen Fällen die Leiden immer noch vorhanden sind oder sich sogar noch verstärkt haben. Diesen Umstand nennt man Failed-back-surgery-Syndrom. Wie oft ein solches Failed-back-surgery-Syndrom eintritt lässt sich nicht leicht bestimmen, da der Beobachtungszeitraum der Patienten natürlich begrenzt ist und die Beschwerden nach einer Pause erst wieder auftreten können. Entstehen kann das Failed-back-surgery-Syndrom durch unterschiedlichste Ursachen: So können beispielsweise Teile der Bandscheibe nur unvollständig entfernt worden sein, was zu größeren Schwierigkeiten führen kann als vor der Operation. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Wirbelsäule nach einer Operation nicht stabil ist.