Ein Hirnstamminfarkt ist die korrekte Bezeichnung für eine spezielle Form eines Schlaganfalls, die deshalb lebensgefährlich ist, weil im Hirnstamm wichtige motorische Funktionen wie Atmung und Schlucken kontrolliert werden. Arterienverkalkung ist eine häufige Ursache für einen Hirnstamminfarkt. Die auftretenden Beschwerden sind Schluck- und Atembeschwerden sowie Lähmungen von großen Teilen des Körpers. Ein Hirnstamminfarkt ist also eine schwere Form des Hirnschlags. Selten kommt es zu einem als "Locked-in-Syndrom" bezeichneten Krankheitsbild, bei dem der Betroffene vollständig gelähmt wird, gleichzeitig aber alle Sinneseindrücke wahrnehmen und verarbeiten kann. Um einen Hirnstamminfarkt diagnostizieren zu können, werden heute meist Verfahren der Kernspin-Tomografie angewendet. Ganz ähnlich wie bei anderen Formen des Hirnschlags ist es auch in diesem Fall absolut notwendig so schnell wie möglich zu handeln, um die Schäden für Betroffene so gering wie möglich zu halten.
Mr. Wong
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