Fast jeder Mensch hat einmal in seinem Leben die Windpocken gehabt: Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung hat diese Krankheit in frühem Alter gehabt. Als eine der häufigsten Kinderkrankheiten sind Windpocken in der Regel auch kein Grund zu Besorgnis. Leichtes Fieber und die charakteristischen roten Pusteln hat fast jeder Mensch als Kind erlebt. Den Namen Windpocken erhielt die Krankheit aufgrund ihrer hohen Ansteckungsgefahr: Durch Tröpfcheninfektion breitet sich das Virus sehr schnell aus. Seit 2004 wird Impfung gegen Windpocken allgemein empfohlen. Das Varizella-Zoster-Virus bleibt auch nach der Genesung ein Leben lang im menschlichen Körper. Da es nicht nur Windpocken, sondern auch Gürtelrose als Zweiterkrankung auslöst, ist das Thema aber nicht so harmlos, wie man zunächst vermuten könnte.