Man schätzt, dass etwa jede zweite Frau in den Wechseljahren unter Schlafstörungen zu leiden hat. Fehlende Östrogene bringen den Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander. Vor allem in der zweiten Hälfte der Wechseljahre treten Schlafstörungen gehäuft auf. Nächtliche Schweißausbrüche gehören zu den klassischen Symptomen. Wer also häufig verschwitzt in der Nacht aufwacht, sollte Bettwäsche zum Wechseln bereithalten, um so bald wie möglich wieder in ein sauberes und trockenes Bett steigen zu können. Allerdings müssen Schlafstörungen nicht zwangsläufig mit den Wechseljahren in Verbindung stehen, denn diese Beschwerden sind bis zu einem gewissen Maß normal, wenn der Mensch ein fortgeschrittenes Lebensalter erreicht.

Tipps bei Schlafstörungen

Es gibt ein paar klassische Methoden, um zu einem besseren Schlaf zu gelangen: Man sollte beispielsweise nicht zu früh ins Bett gehen, sondern erst dann, wenn man wirkliche Müdigkeit verspürt. Körperliche Bewegung und Sport am Tag wirken sich positiv auf den Schlafrhythmus aus. Natürliche Mittel, um die Schlaflosigkeit in den Griff zu bekommen, sind Hopfen, Baldrian Melisse und Lavendel. Meist werden diese in Tablettenform oder als Tee eingenommen. Andere Methoden, die zu einer gesunden Nachtruhe führen können, sind einfach, werden aber häufig nicht beachtet: Man sollte sich etwa eine Stunde vor dem Hinlegen nicht mehr belasten - und zwar weder körperlich noch psychisch.