In guten und fundierten Yoga-Büchern sollte ein ausgebildeter Yoga-Lehrer von seinen Erfahrungen berichten und gegebenenfalls die medizinischen Aspekte von Yoga erläutern. Durch Yoga lassen sich nämlich viele Beschwerden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, lindern. Zudem gibt es verschiedene Yoga-Formen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Hier können Yoga-Bücher einen Überblick verschaffen.

Die Yoga-Bücher von Anna Trökes

Eine der bekanntesten Autorinnen von Yoga-Büchern ist Anna Trökes. Bei ihr werden die verschiedenen Traditionen von Yoga und deren Grundhaltung ausgeführt. Sie beschreibt ausführlich alle vorbereitenden Übungen und verzichtet bewusst auf die Übungen, welche bereits sehr große Erfahrung voraussetzen. Es geht in ihren Yoga-Büchern eher um den Ansatz, die ganzheitliche Wirkung von Yoga zu beschreiben. Yoga hat Einfluss auf die Seele, den Geist und den Körper des Menschen und sollte im besten Fall auch immer mit Entspannungs-, Atem- und Meditationsübungen verknüpft werden. Die Übungen sind zusammen mir ihren Wirkungsweisen beschrieben. Anna Trökes hat über 25 Jahre Erfahrung als Yoga-Lehrerein und ein eigene Yoga-Schule. Man schätzt besonders ihr übergreifendes Wissen, denn sie ist auch als Rückenschulleiterin und Heilpraktikerin ausgebildet.

Yoga beruht auf der Fähigkeit, Mitgefühl und innere Ruhe und Kraft zu entwickeln. Es kommt neben der Ausführung der körperbetonten Übungen auch auf die eigene Lebenseinstellung an. So dienen Yoga-Bücher und die Ausübung von Yoga auch immer dazu, Veränderungen im Leben vorzunehmen, sich selbst intensiver wahrzunehmen und bewusster zu leben. Yoga-Bücher dienen hier als wertvolle Ratgeber.

Manche Yoga-Bücher enthalten zusätzlich eine Übungs-CD und ein Übungsposter. Das erleichtert allen, die Yoga lernen möchten ohne einen Kurs zu besuchen, den Lernprozess. Empfehlenswert sind vor allem Yoga-Bücher, die Schritt-für-Schritt-Fotos enthalten.

Yoga-Bücher für Kinder

In den letzten Jahren hat Yoga immer mehr begeisterte Anhänger gefunden. Das liegt auch daran, dass Yoga sich im Prinzip für jeden eignet und immer und überall ausgeführt werden kann. So bietet es sich auch an, Kinder und Jugendliche an Yoga heranzuführen. Als Yoga-Bücher für Kinder eignen sich hervorragend die Yoga Märchen von Rita Graf-Aust oder Yoga für Kinder von Thomas Bannenberg. Hier sollen Kinder im Alter von etwa drei bis zehn inspiriert und gefördert werden. Gerade für Kinder ist es wichtig zu lernen, zur Ruhe zu kommen und richtig zu entspannen. Yoga für Kinder ist zuträglich für das Allgemeinbefinden, die Konzentrationsfähigkeit und schult den oft schon so früh belasteten Rücken.

Yoga-Bücher für Kinder erzählen außergewöhnliche Geschichten und stellen einige leichte Yoga-Übungen vor. Hier geht es darum, mit Yoga spielerisch und phantasievoll umzugehen. Dazu gibt es Illustrationen und sogar Karten zum Ausmalen. Die Yoga-Bücher für Kinder sind ein guter Anfang, um den Umgang mit täglicher Reizüberflutung und Stressbelastung früh zu erlernen.

Bei Yoga ist also für alle etwas dabei. So gibt es unzählige unterschiedliche Übungen, die zum Entspannen anregen, Blockaden oder Ängste abbauen oder das Selbstbewusstsein fördern.

Yoga-Bücher für Lach-Yoga

Neben dem generellen Trend Yoga, hört man immer wieder vom sogenannten Lach-Yoga, das in Indien schon lange praktiziert und dem eine heilende Wirkung nachgesagt wird. Zu diesem Thema gibt es auch einige Yoga-Bücher. In Lach-Yoga: Lachen ist gesund - und Glück ist trainierbar von Gudula Steiner-Junker wird diesem Trend nachgespürt. Dass Lachen gesund ist, ist ja keine Neuigkeit, aber ist es wirklich möglich, auf Knopfdruck zu lachen? Genau wie alle anderen Yoga-Übungen, die für Yoga-Bücher eine Rolle spielen, kann man auch das Lachen spielend erlernen. Der Trick dabei ist es, das Lachen zu simulieren bis es von selbst kommt. Jeder, der es einmal ausprobiert hat, wird feststellen, dass das tatsächlich funktioniert.

Yoga-Bücher zum Thema Lachen stellen die verschiedenen Formen das Lachens und einige Übungen dazu vor. Das Lachen regt das Zwerchfell an und wirkt somit stimulierend für das allgemeine Wohlbefinden, das eigene Körpergefühl und das Immunsystem. Durch das Lachen werden Atmung und Stimme beeinflusst, was sich mehr auf die Gesamtkonstitution des Körpers und des Geistes auswirkt als man gemeinhin vermuten würde.

Autorin: Nele Zymek, Platinnetz-Redaktion

Datum: 9. April 2010