Auch Streiten will gelernt sein
Jeder von uns kennt dieses nagende Gefühl: Eifersucht. Ein bisschen von ihr kann ja ganz schön sein. Zeigt es uns doch, dass wir unseren Partner nicht verlieren wollen. Aber wie viel Eifersucht ist normal? Und was, wenn sie tatsächlich zur Sucht wird? Eines ist jedenfalls klar: Zu viel Eifersucht ist der Beziehungskiller schlechthin.
Ob sie nun aus Liebesneid, Selbstzweifeln oder Angst vor dem Vergleich mit anderen entsteht: Eifersucht drückt unsere Angst davor aus, die Zuneigung eines geliebten Menschen zu verlieren. Dabei sind nicht nur Verliebte von diesem Gefühl betroffen. Auch Kinder buhlen um die Zuneigung ihrer Eltern, und selbst im Tierreich sind Eifersüchteleien keine Seltenheit. Eifersucht ist ein natürliches Gefühl, das jedem von uns zu schaffen macht. Doch was, wenn sie nicht mehr in den Griff zu kriegen ist?
Krankhafte Eifersucht kann eine ansonsten funktionierende Beziehung in eine heftige Krise führen. Nicht umsonst ist sie einer der häufigsten Trennungsgründe. Dabei ist sie für beide Partner eine Qual. Der eine fühlt sich hintergangen und zurückgesetzt, der andere leidet unter dem Gefühl, zu unrecht beschuldigt zu werden. Doch es gibt Wege, wie Sie Ihre Liebe schützen können.
Kaum jemand bleibt gelassen, wenn der Partner einem Anderen zu tief in die Augen schaut, für ihn schwärmt oder weiter gehende Absichten zeigt. Führt ein flüchtiger Blick zu einer anderen Person jedoch zu lautstarken Szenen, Wutausbrüchen oder gar Hassgefühlen, ist die Eifersucht übersteigert oder sogar krankhaft.
Wichtig ist, sich dem Problem zu stellen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Mit folgenden Tipps können Sie Ihre Gefühle wieder in den Griff bekommen.
Autor: Torben Riener, Platinnetz-Redaktion
Datum: 02. April 2009