1970 kamen die klobigen Winterboots auf dem Markt und sollten noch das ganze Jahrzehnt allgegenwärtig bleiben. Ihren Namen tragen die Stiefel aufgrund ihres Designs, das sie wiederum der Mondlandung 1969 zu verdanken haben. Als der Designer Giancarlo Zanatta die erste Mondlandung im Fernsehen sah, beschloss er, Winterboots zu entwerfen, die genauso aussahen: Aus ihnen wurden die Moonboots. Von da an standen die Moonboots für eine progressive Lebenshaltung, die dem Konservativismus trotzte. Um dies zu unterstreichen, wurden die Moonboots oft zum Minirock oder zur Röhrenjeans getragen. In den 80er Jahren kamen diese Winterboots allerdings aus der Mode und gerieten in Vergessenheit.

Die Winterboots für jede Gelegenheit

Im letzten Jahr wurden die Moonboots dann wieder mit neuen Aufmachungen auf dem Markt gebracht. Während die Grundform dieser Winterboots beibehalten wurde, hat man sie mit neuen Farben und Designs versehen, so dass sie den heutigen Trends perfekt angepasst sind. Auf den Apres-Ski-Partys sind sie perfekte Begleiter und echte Hingucker. Die Moonboots beweisen auch sonst, dass sie im Winterurlaub echte Allrounder sind. Sie sehen nicht nur gut aus, sondern erfüllen auch als Winterboots ihren Zweck. Mit Moonboots bleiben die Füße warm und trocken. Klassischerweise bestehen sie aus einer dicken Gummisohle und einem wasserabweisenden Schaft aus Kunststoff. Bei einigen Modellen besteht der Schaft aus Textil oder Fell. Neben der Form sorgt auch das Material für die typisch klobige Optik, da sie innen geschäumt oder wattiert sind, was ihnen aber auch eine gute Fußwärme verschafft. Die Gangart, die man mit diesen Winterboots hat, trägt wohl ebenfalls zum Namen der Moonboots bei. Tatsächlich fühlt man sich ein wenig wie ein Astronaut, wenn man mit diesen Stiefeln läuft. Sie sind daher etwas gewöhnungsbedürftig, aber in jedem Fall auch treue, warmhaltende und modische Begleiter zu jedem Anlass zur Winterzeit.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion
Datum: 8. Oktober 2010