Hüftjeans kamen zwar um das Jahr 2000 stark in Mode, sind aber eigentlich eine Variation älterer Modelle. Das entscheidende Merkmal der Hosen ist, dass sie gerade über die Hüfte reichen und damit so tief wie möglich sitzen. Der Bund befindet sich dabei in der Regel knapp über dem Steißbein. Hüftjeans gibt es zwar auch für Herren, aber in der Regel ist dieser Schnitt fast ausschließlich im Bereich der Damenmode aufzufinden. Durch die Passform wird dabei der Po besonders betont, was ein sehr weibliches Aussehen erzeugt. Hüftjeans zeigen besonders viel nackte Haut. Sie können außerdem einen flachen Po rund wirken lassen. Die Hose wirkt allerdings nicht nur attraktiv,  sondern auch robust. Mittlerweile gilt dieser Stil wieder als etwas veraltet und bestimmt nicht mehr so sehr das Straßenbild wie früher. Auch wenn Designer längst nicht mehr so sehr auf Hüftjeans setzen wie noch vor wenigen Jahren, ist dieser Modetrend einfach nicht wegzudenken. Nahezu jede Marke hat Modelle in dieser Richtung im Angebot – und zwar von billigen Anbietern bis zur Designerware. Vor allem im Sommer sind Hüftjeans nach wie vor sehr beliebt.

Wie man Hüftjeans tragen sollte

Hüftjeans sind zwar bei weitem eher eine Damenangelegenheit, aber es gibt auch eine ganze Reihe von Varianten für Männer. Ein generelles Problem von Hüftjeans ist es allerdings, dass manchmal zu viel nackte Haut sichtbar wird – und das genau an den falschen Stellen. Im Bereich der Damenmode sind Hüftjeans mit Stretch deshalb besonders beliebt, weil sich das Material der Körperform optimal anpassen kann und so besser sitzt. Extrem tief geschnitten sollte eine Hüftjeans aber in der Regel nicht sein, denn zu viel nackte Haut sieht auch wieder alles andere als gut aus. Obwohl Hüftjeans nicht mehr der aktuellsten Mode entsprechen, sind sie aber nach wie vor beliebt.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion

Datum: 1. Juli 2010