Stretch Jeans finden sich in erster Linie in der weiblichen Modewelt, sind aber auch immer wieder in der Herrenmode zu finden. Sie bestehen in der Regel aus zwei bis drei Prozent Elastan. Diese dehnbare Kunstfaser wird im englischsprachigen Raum Spandex genannt. Man kann sie mit Gummi vergleichen, aber sie ist durch eine größere Strapazierfähigkeit deutlich haltbarer. Heute wird Elastan bei nahezu jeder Kleidung verwendet, die dehnbar und passgenau sein muss. In erster Linie handelt es sich dabei um Sportbekleidung wie Radlerhosen oder Badeanzüge. Das gummiartige Material leiert nach einer Zeit durch mehrmaliges Waschen allerdings aus und ist außerdem ziemlich hitzeempfindlich. Wenn eine Stretch Jeans zu heiß wird, ist die Hose plötzlich mindestens eine Nummer zu groß.

Stretch Jeans in der Wäschetrommel

Stretch Jeans leiern sehr schnell aus. Deswegen sollte man von Anfang an Fehler beim Waschen vermeiden. Wichtig bei Stretch Jeans ist es zunächst, sie nicht mit Weichspüler zu waschen. Als Alternative dazu kann man einen Schuss klaren Essig ins Spülfach geben. Auf keinen Fall sollte eine Stretch Jeans zu heiß gewaschen werden. Heißer als 30 oder maximal 40 Grad sollten es nicht sein. Und Bügeln sollte man eine Stretch Jeans auch nicht. Man sollte sich auf jeden Fall auf die Angaben verlassen, die auf dem jeweiligen Kleidungsstück abgedruckt sind. Außerdem sollte man die Stretch Jeans nicht schleudern, denn das tut dem künstlichen Material überhaupt nicht gut. Eigentlich sollte keine Stretch Jeans im Wäschetrockner landen. Generell sollte der Trockner für Bekleidung nicht zu häufig benutzt werden, da er Textilien generell angreifen kann – und das gilt nicht nur für Stretch Jeans. Man sollte eher zu Flüssigwaschmittel greifen, da es schonender ist als Pulver. Wer also vorsichtig mit seiner Bekleidung umgeht und die Waschangaben des Herstellers beachtet, wird an seiner Stretch Jeans recht lange Freude haben.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion

Datum: 1. Juli 2010