Bei den Göttern – Auf dem Dach Griechenlands

Ich weiß nicht, was bei mir auf meiner 14tägigen Tour durch den Norden Griechenlands den größeren Eindruck hinterlassen hat. Waren es die vielen alten Klöster, Kirchen und unzähligen Heiligenhäuschen, die meine Wege säumten, war es die herrliche Landschaft mit den dichten Wäldern, imposanten Bergen und tiefen Schluchten, oder war es die Gastfreundschaft der Menschen und das herrliche Essen am Abend. Ich denke, es war die Symbiose aus allen drei Kriterien.
Los ging es auf dem Flughafen von Thessaloniki. Hier holte uns unser Bergführer Apol-lo ab und brachte uns in die Stadt zum Hotel. Viel Zeit blieb uns nicht zum einleben, schon schwirrten wir hinter ihm her auf den Spuren seiner Vorfahren. Wer alte Kirchen und alte Steine liebt, kommt hier auf seine Kosten. Verschiedene orthodoxen Kirchen wurden besichtigt, bevor wir dann in Meeresnähe zum ersten Mal mit dem scheinbar zum Nationalgetränk hoch stilisierten Kaffeegebräu „Frappe“ genossen. Mir schmeckte dieses Getränk nicht sonderlich, löschte aber irgendwie den Durst, der sich auf Grund der Hitze und des städtischen Streifzuges eingestellt hatte. Gegen Abend lernten wir dann zum ersten Mal das Gespür Apollos für die richtige nordgriechische Küche ken-nen. Was er uns auftischen ließ, fand unsere Zustimmung. Aber die Qualität des Essens steigerte sich dann später in den kleinen Orten im Pindos (man findet auch die Schreib-weise Pindus). Hier waren es vor allem die vielen Vorspeisen, die so reichhaltig waren, dass wir eigentlich auf die Hauptspeisen hätten gut und gerne verzichten können. Der Nachtisch war denn auch bei mir eher selten oder bestand meist aus einem Glas Zipero.
Der nächste Tag brachte uns dann mittels Kleinbus auf einer mehr als sechs stündigen Fahrt quer durch das Land nach Ioannina. Dort ging es mit dem Boot zur Insel Nissi und zu ihren zwei geschichtsträchtigen Klöster. Auch hier wurden wir mit der Ge-schichte Griechenlands eindrucksvoll konfrontiert, wo über Jahrhunderte die türki-schen Besatzer letztlich doch ergebnislos versucht hatten, den Griechen ihre Identität zu nehmen, in dem sie ihnen die eigene Sprache und die Religion nehmen wollten.
Nach dieser kurzen Visite ging es zu den Zagoridörfern tief im Bergland des nördlichen Pindos. Jetzt folgten für uns wunderschöne Tage mit Bergtouren, Wanderungen über herrliche Wiesen, tiefe Schluchten und dunkle Wälder. Die gemütlich kleinen Unter-künfte und die einladenden Restaurants mit den sehr freundlichen Menschen taten das ihre dazu, dass aus der gesamten Tour ein unvergessenes Erlebnis werden sollte. Schon auf der Fahrt ins Pindos sind uns schon die vielen alten Brücken aus Bruchsteinen auf-gefallen. Jetzt sahen wir sie von nahem und waren über die architektonischen Meister-leistungen erstaunt. Hatten diese Brücken doch Jahrhunderte unbeschadet überstanden. Die schönsten Bogenbrücken sahen wir schon am ersten Tag als wir die kleine Vi-kosschlucht durchquerten und zum Dorf Kipi, auf 650 m Höhe gelegen, aufstiegen. Für diese Wanderung waren eigentlich 6 Stunden vorgesehen. Aber wir waren erstaunt, als wir bereits nach 3 Stunden wieder an unserer Unterkunft waren. Ich glaube, unserem Apollo erging es ähnlich. Er machte diese Wanderung wohl auch zum ersten Mal in ei-ner Gruppe. Das war uns dann doch etwas zu wenig. Aber Gott lob brachten die nächs-ten Tage dann die erwarteten anspruchsvolleren Touren. Schon der nächste Tag brachte uns zu den Zagoridörfer, die da heißen Koukoli, Vitsa, Monodendri und Zagori. Ge-meint ist eine Landschaft in Epirus, die hauptsächlich bewohnt sind von Zinzaren, die Weberei, Seidenraupenzucht und Wanderhandel betreiben, nein man muss sagen be-trieben. Wie auch bei uns in vielen Teilen traditionelle Fertigungsbereiche weg gebro-chen sind, finden wir dieses Phänomen hier auch vor. Orte, deren Altersstruktur sehr hoch sind, Häuser, die langsam dem Verfall Preis gegeben sind, aber immer noch stattli-che Patrizierhäuser aufweisen und ihren Scharm behalten haben. Wir wanderten auf alten Saumpfaden mit intakten Pflastersteinen und übernachteten in Monodendri, auf 950 m Höhe.
Der fünfte Tag wurde zum ersten richtigen highlight der gesamten Tour. Die große Vi-kosschlucht gehört zu den spektakulärsten Griechenlandwandererlebnissen. Das Kloster Parskevi, das wie ein Vogelnest an steilen Felsen hängt, beeindruckte uns noch, als es dann auch schon in die Schlucht geht. Vor uns liegt ein langer Weg über schmale, manchmal kaum sichtbare Pfade, wildem Blockgewirr zwischen bis zu tausend Meter hohen Canyonwänden. Ich kann meine tollen Eindrücke kaum in Worte fassen und wiedergeben, was ich beim Anblick solcher Schönheiten empfunden habe. Man muss es eben selber sehen, um diese Empfindungen zu begreifen. Unser Quartier für die Nacht war Vikos, ein netter kleiner Ort auf 850 m Höhe. Aber bevor wir dort ankamen, muss-ten wir noch ziemlich steil aufwärts steigen. Und zum ersten Mal sahen wir dann im Tal ein grün-blau schimmerndes Band, ein Fluss, der irgend wie aus dem Berg kam und in die entgegengesetzte Richtung von der Vikosschlucht ein neues Tal eröffnete. Ich konnte mich an derartiger Schönheit kaum satt sehen.
Wir hatten die 14 Tage unseres Griechenlandaufenthaltes eigentlich durchgehend schö-nes Wetter. Doch kurz bevor wir die Höhe von Vikos erreichte, öffnete der Himmel sei-ne Schleusen. Damit hatten wir nicht gerechnet und sehr schnell waren wir alle ziemlich durchnässt. Ein kleiner Unterstand schützte uns dann und wie aus Zauberhand stand plötzlich ein kleiner Lieferwagen, eher so ein Kastenkombi, in den wir uns irgend wie alle reinquetschten und der uns zum Quartier brachte. Es war der Wirt, wie er da hin kam um uns zu holen, weiß ich nicht. Er war jedenfalls plötzlich da. Dass ich mich gegen die Nässe nicht ausreichen geschützt hatte und mich dann auch noch anschließend mit dem nassen T-shirt noch etwas zu lange im Gastraum aufgehalten hatte, sollte sich spä-ter rächen.
Im weiteren Programm war dann der Aufstieg zur Schutzhütte Mikro Papingo vorgese-hen. Von dort sollte dann der Astraka (2.436 m) und der oder die Gamila (2.497 m) be-zwungen werden, die beiden höchsten Erhebungen im Timpfi. Doch die Hütte war in diesem Jahr mangels Pächter überhaupt nicht geöffnet.
Den Weg zur Hütte erinnerte mich eher an einen Gang durch einen Park, aufgeräumter Wald, gut angelegter Weg, der natürlich im weiteren Verlauf sich in eine riesige Alm-wiese verlor. Ende Mai ist dort wohl die Zeit, wo die meisten Blumen durch ihre Far-benpracht um die Gunst der Insekten buhlen. Ich hatte zwischendurch ein schlechtes Gewissen, dass ich eine Vielzahl dieser herrlichen Blüten unter meinen dicken Berg-schuhen platt trat. Aber es gab wirklich keine Alternativen, auch kein Ausweichen. Wollte man nach oben, man musste durch dieses Blumenmeer. Und dann konnten wir sie sehen, eine schöne Berghütte, eingerahmt in diese herrlichen Blüten. Ich musste mich zum Weitergehen zwingen. Langsam merkte ich aber auch, dass ich schlapp wurde, so langsam schlich sich in mir eine starke Erkältung ein. Der Aufstieg fiel mir immer schwerer. Die Hütte liegt auf einem Art Grat, der links und rechts der Hütte jeweils an-steigt und auf der Seite, an der wir hoch kamen, und auf deren gegenüberliegenden Seite jeweils abfällt. Das Wetter war nicht, wie wir es uns gewünscht hätten. Tief lagen die Wolken, Gamila war nicht zu sehen. Lediglich der See im wesentlich tieferen Kar ließ die Wildheit dieses Teils des Pindos erkennen. Ich war erstaunt, hier so viel Schnee noch vorzufinden. Das hätte ich aus meiner Vorstellung über Griechenland nicht erwartet. Jedenfalls verlieh er dem ganzen Unterfangen doch etwas Exotisches. Nach einer kurzen Rast verließ ich die Gruppe und stieg wieder auf dem Weg, den wir gekommen sind, ab. Die anderen vier machten sich auf in Richtung Gamila. Den Gipfel haben sie nicht be-zwungen, zwischenzeitlich war das Wetter auch derart schlecht geworden, dass sie das Unternehmen abbrachen.
Was die übrigen am nächsten Tag machten, ist mir jetzt nicht mehr so in Erinnerung. Ich verbrachte den Tag mit einer starken Erkältung im Bett. Mittags wurde mir ein kräftiges Süppchen gereicht und am nächsten Tag ging es wieder halbwegs. Es stand uns ein anstrengender Tag bevor, Ziel war der Smolikas, mit 2637 m Höhe der zweithöchste Berg Griechenlands. Ausgehend vom Dorf Paraskevi ging es durch Kiefernwald zu-nächst über ein riesiges Kar hinauf zum Drachensee auf 2 300 m. Bis hierhin hatten wir einige Stunden Aufstieg durch ein langes Tal hinter uns. Ich merkte eine gewisse Schlappheit in mir aufkommen. Meine Unpässlichkeit der vergangenen Tage bekam ich nun auf den letzten etwas mehr als 300 Höhenmeter zu spüren. Vom Drachensee ging es dann doch etwas steil aufsteigend hoch, bis wir auf eine hohes Plateau kamen, das moorähnlich jeden Schritt schwer machte. Die Gruppe vor mir bewegte sich schon auf den letzten 80 Höhenmeter über einen jetzt doch nur noch vorhandenen Schuttberg hin-auf. Ich kämpfte mit meinem inneren Schweinehund. Letztlich siegte aber der Wille, doch den Gipfel noch zu erreichen. Ich legte meinen Rucksack ab und dann stand auch ich auf dem Gipfel. Und das habe ich nicht bereut. Der Rundblick von dort war die Mü-hen wert. Apollo war bemüht, uns die Namen der einzelnen Gebirgsstöcke zu nennen. Der Blick ging bis hin auf die schwarzen Berge Albaniens hinein. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es über ein Schneefeld und durch eine herrlich blühende Wiesen-landschaft auf dem gleichen Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die Anstrengung dieser Tour war uns allen anzusehen. Ich meine es wären 12 bis 13 Stunden gewesen. Die Zeit ist auch eigentlich belanglos. Es war zwar eine anstrengende, aber auch eine unvergesslich schöne Tour.
Nach einem dieser tollen griechischen Abendessen ging es auch schon bald ins Bett, denn am nächsten Tag ging es per Kleinbus zu den Metèoraklöster. Natürlich hatte ich von diesen Klöstern schon mal das eine oder andere Bild gesehen. Die Bilder waren irgenwie alle beeindruckend. Aber was ich dann in Natura sah, übertraf bei weitem meine Vor-stellungskraft solcher Bauten. Zunächst faszinierte mich diese bizarre unwirkliche Ge-birgslandschaft, die eigenartigen Felsstrukturen, wie ich sie zuvor noch nirgends gese-hen habe. Dann erst wurde mir die bauliche Meisterleistung bewusst, wie konnten solche Gebäude ohne die heute bekannten technischen Hilfsmittel auf so steile Felsen gebaut werden. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und mein Fotoapparat bekam reichlich Arbeit. Waren es außen die Schönheit der Gebäude und die architektonische und logistische Meisterleistung solche Anlagen zu errichten und zu erhalten, die mich ins Staunen versetzten, so waren es im Inneren der Klöster die Großzügigkeit und die z. T. wertvollen sakralen Einrichtungsgegenständen, die mich in ihren Bann zogen. Noch ganz benommen von dem Reiz dieses Zusammenspiels von Natur und menschlicher Schaffenskraft saßen wir denn am Abend wieder in einem dieser typischen griechischen Restaurants, aßen zu Abend und schauten nunmehr von unten auf die in vielen Farben angestrahlten Felsformationen. Auch noch in der Dunkelheit wurde ich von diesen ei-genartigen Gebilden gefesselt. Ein großartiger Tag ging zu Ende.
Der folgende Tag sollte uns zum Sitz der Götter der alten Griechen bringen. Waren wir am Vortag noch bei von Menschenhand erschaffenen kolossalen Werke zu Ehren unse-res Gottes, so war ich doch eigentlich etwas enttäuscht, mit welcher Bescheidenheit sich die Götter in der griechischen Mythologie umgaben. Der eigentliche Gipfelaufbau ist im unteren Teil ein Schotterhaufen und besteht im letzten Teil aus einem zerklüfteten Fels-gebilde. Aber eins nach dem anderen. Der Olymp wird als höchster Berg Griechenlands bezeichnet. Das ist aber so nicht richtig. In Wahrheit handelt es sich um ein Bergmassiv. Aus diesem ragt der Mytikas mit 2918 m Höhe als höchster hervor.
Ausgangspunkt für die Besteigung des Olymp ist Litochoro, ein kleiner Ort, der allem Anschein nach vom Bergtourismus profitiert. Hier kaufen wir noch einige Kleinigkeiten für unser Unternehmen Olympbesteigung ein. Jetzt geht es auf Serpentinen bergauf. Die Bergstraße durchschneidet eine grandiose Landschaft. Ab und an gibt es immer wieder Ausblicke auf die Ägäis. Auf 1100 m Höhe ist die Straße zu Ende. Prionia, ein ehemali-ger Sägewerksstandort, jetzt eine Jausenstation, ist erreicht. Hier lassen wir das Auto stehen, schultern unsere Rucksäcke und füllen am Brunnen unsere Wasserflaschen. Von hier bringt uns ein geradezu traumhaft schöner Weg, überwiegend durch herrlichen Wald 1000 m höher zur „Refuge Spillos Asapitos“. Der letzte Aufschwung zur Hütte selbst ist dann noch mal ein besonderer Kraftakt. Aber dafür wird man für eine schöne Hütte und eine tolle Aussicht zurück auf „unseren“ Aufstiegsweg und die umliegende Bergwelt belohnt. Die Hütte war ziemlich gut belegt. Dass das Erlebnis Olymp viele Bergsteiger anzieht, war uns schon beim Aufstieg klar geworden, als uns im Abstieg sehr viele Bergfreunde begegnet sind. Aber nicht allen war ein Gipfelsieg vergönnt. Da-zu später mehr. Wir genossen den Hüttenabend mit einer Vielzahl Neuseelännder. Das Hüttenpersonal war sehr freundlich und sprach auch deutsch. Die Hüttenpächterin kommt aus Deutschland und ist mit einem Griechen verheiratet. Ein Mitarbeiter war in Österreich Skilehrer. Aber die Sprache war eigentlich bei unserem bisherigen Aufent-halt nie ein Problem gewesen. Auch wenn das eine oder andere an kultureller Informa-tion verborgen blieb. Aber wer kann schon die ganzen Datenmengen erfassen und be-halten.
Manchmal ist es auch nicht gut, alles zu verstehen. So wurde uns berichtet, dass einige Tage zuvor eine Deutsche kurz hinter der Hütte in einem Schneefeld tödlich abgestürzt sei. Vor dem Hintergrund solcher Nachrichten wird man ja doch etwas nachdenklich.
Zu allem dem hatte uns der Abend auch noch Regen beschert. Der Morgen verhieß nichts Gutes. Eine „dicke Suppe“ stand über der Hütte. Die Frage, ob wir die Tour ma-chen oder nicht, wiederholte sich alle paar Minuten, so wie das Wetter auch von schlecht nach ganz schlecht wechselte. Doch dann rang sich Apollo durch und beschloss, dass wir zumindest den Versuch wagen. Und dieser Entschluss war gut gewählt. Sofort hinter der Hütte ging der kleine anfangs sanft ansteigende Pfad los. Begleiteten uns zu-nächst noch niedrige Bäume waren wir schon bald in der baumfreien Zone. Immer wie-der galt es zwischendurch Schneefelder zu queren. Aber wir kamen zügig voran. Wir wussten, der Normalweg auf den Mytikas war nicht zu machen, zu viel Schnee war in der Rinne. Das bestätigten uns auch zurückkehrende Bergsteiger, die es trotzdem ver-geblich versucht hatten. Auch ein österreichischer Bergsteiger war gescheitert. Schon bald waren wir allein unterwegs und erreichten auch schon die Höhe des Skala auf 2866 m Höhe. Hier machten wir eine kleine Rast. Die Sicht war alles andere als gut. Wegen des sich verschlechternden Wetters machte unser Guide Druck weiter zu gehen. Wir stiegen, es war teilweise ein Klettern im oberen 2er Bereich, vielleicht unterer 3er, ca. 100 m ab, dann wieder rauf. Der Fels war hart, sehr feucht und damit rutschig. Hinzu kamen immer wieder kleinere Schneefelder. So ganz ungefährlich war diese Partie rü-ber zum Mytikas eigentlich nicht. Und irgend wie störten Rucksack und die schwere Spiegelreflexkamera. Auf der nächsten Erhöhung legte ich deshalb auch beides in eine Felsnische und kletterte dann nochmals ab und dann wieder über größere Blöcke rauf, um dann endgültig auf dem Gipfel, den Göttern ganz nah, zu stehen. Allerdings von den Göttern sah ich nichts, auch keinen Thron, kein Prunk, nur dieser nackte Gipfel mit einem metallenen alten griechischen Fahne und einer neueren aus Kunstfasern, die aber sehr vom Wetter gezeichnet war. Zwischenzeitlich hatte sich das Wetter noch mehr ver-schlechtert. Es fing an zu regnen, mehr zu graupeln. Die kleinen Eisstücke schmerzten auf der Haut. Wir hielten uns nicht lange auf dem Gipfel auf. Vor uns lag ja noch der selbe Weg wie der Auustieg. Die Kälte kroch schon in die Kleidung. Trotz der Eile lie-ßen wir aber beim Rückweg die nötige Sorgfalt walten. Als wir wieder in die unteren Zonen kamen, wurde das Wetter plötzlich besser. An der Hütte verschnauften wir et-was, bevor wir den langen Weg zurück zum Auto unternahmen.
Den Abend und den nächsten Morgen verbrachten wir in einer Hotelanlage an der Ägä-is mit Strandspaziergängen und Faulenzen.
Mittags ging es zurück zum Flieger nach Thessaloniki, von wo wir dann unsere Heinrei-se zum Adenauer-Airport Köln-Bonn antraten. Ein toller Urlaub, herrliche 14 Tagen in einem Traum aus herrlicher Natur, zauberhafte Bergtouren mit lieben Menschen war zu Ende. Schade, die Zeit war mal wieder viel zu schnell vorbei. Aber wir müssen dank-bar für solch unvergessliche Erlebnisse sein.