Gartenarbeit die Erste: Der Rasen

Die Grundlage für einen gepflegten Garten ist ein ordentlicher Rasen. Um das Grün von Moos, Unkraut und kranken Grashalmen zu befreien, beginnt der clevere Gärtner zunächst mit dem Vertikutieren des trockenen und gemähten Grases. Eventuell ist es zusätzlich nötig, den Rasen zu belüften, indem ein gleichmäßiges Netz von Löchern in den Boden gestochen wird. Dieses "Aerfizieren" ist notwendig, falls Regenwasser nicht zügig im Rasen versickert, sondern regelrecht auf dem Boden stehenbleibt. Die entstandenen Löcher werden im Anschluss mit Sand wieder aufgefüllt. Jetzt ist Ihr Rasen optimal für das erste Düngen vorbereitet. Der nächste Schritt nach dem Düngen ist eine flächendeckende Nachsaat, damit Ihr Grün im Sommer keine hässlichen kahlen Lücken zeigt. Nach dem Aussäen sollte der Rasen die nächsten drei bis fünf Wochen so wenig wie möglich betreten werden, damit die jungen Halme groß und stark werden können.

Die Königin der Blume: Die Rose

Das Frühjahr ist genau die richtige Zeit, um Ihre Rosen wieder fit für die nächste Saison zu machen. Für eine prächtige und duftende Blütenpracht brauchen Ihre Pflanzen jetzt, bevor sie austreiben, den richtigen Schnitt. Vertrocknete und somit tote Triebe erkennen Sie an deren dunklem Kern. Schneiden Sie diese Zweige großzügig zurück, bis das Mark im Inneren des Zweiges wieder weiß ist. Scheuen Sie sich dabei nicht, auch den Hauptast weit zurück zu schneiden, denn die neuen Triebe werden die Lücken bald schließen. Die gesunden Zweige kürzen Sie mit einem schrägen Schnitt ca. 5 mm oberhalb der Verdickungen, an denen neue Triebe entstehen würden. Um den Pflanzen noch die nötige Power zum Austreiben zu geben, gönnen Sie Ihnen eine großzügige Portion Dünger.

Kübelpflanzen schneiden und umtopfen

Eine der wichtigsten Gartenarbeiten im Frühling ist das Zurückschneiden und das Umtopfen. Wie die Rosen, können auch Ihre Kübelpflanzen, die im Keller überwintert haben, einen Frühjahrsschnitt gebrauchen. Schneiden Sie die Pflanze in Form und kürzen Sie die Triebe dabei um bis zu zwei Drittel. Frische nährstoffreiche Erde tut jeder Topfpflanze im Frühling gut, wollen Sie eine Pflanze nicht umtopfen, sollten Sie Ihr jedoch eine Dünger-Kur gönnen. Ist der Ballen einer Pflanze bereits dicht verwurzelt, ist ein Umtopfen in einen größeren Kübel absolut notwendig. Der neue Topf sollte so groß sein, dass vom Ballen bis zum Rand des Topfes 1 bis 2 cm Platz für die frische Pflanzenerde ist. Drücken Sie die Erde nicht zu fest ein und gießen Sie die Pflanze nach dem Umtopfen gründlich.

Leichte Gartenarbeit - Mulchen für einen guten Boden

Mulchen ist eine der weniger anstrengenden Gartenarbeiten und kann das ganze Jahr über betrieben werden. Im Frühling bietet es sich jedoch besonders an, weil noch wenig Unkraut in den Beeten vorhanden ist. Durch das Verteilen von Rindmulch auf dem offenen Boden zwischen den Pflanzen, wird das Aufkeimen von Unkraut vermindert, wenn Sie Glück haben sogar verhindert. Mulch ist auch deshalb so gut für ihr Beet, weil er das Klima des Bodens auf natürliche Weise reguliert. Rechtzeitiges Mulchen erspart Ihnen später mühsames Jäten und häufiges Gießen.

Autorin: Anne Bartel, Platinnetz-Redaktion