Denn oft ist schlicht und ergreifend Magnesiummangel die Ursache der Beschwerden und per Nahrungsergänzungsmittel kann der Magnesiumhaushalt schnell wieder ausgeglichen werden. Neben dem Verzehr von Bananen können dafür auch ganz einfach Magnesium-Kapseln eingenommen werden.

Wadenkrämpfe waren gestern: Wundermittel Magnesium

Bei einer normalen, ausgewogenen Ernährung dürfte es bei einem gesunden Menschen normalerweise nicht zu einem Magnesiummangel kommen. Statt Nahrungsergänzungsmitteln können Sie auch erst einmal durch gesunde Ernährung allgemein und zusätzlich mit Bananen, Vollkornbrot und Gemüse Ihren Magnesiumhaushalt verbessern. Magnesium ist außerdem in Hülsenfrüchten, Käse, Nüssen, Milch und Schokolade enthalten.

Magnesium gehört zu den Mineralstoffen, die der Körper eines Menschen täglich braucht. Eine Masse an wichtigen Stoffwechselvorgängen hängt direkt davon ab. Häufig tritt ein Magnesiummangel bei folgenden Gruppen auf: Sportler, Schwangere, Stillende, Jugendliche, Diabetiker, beruflich stark beanspruchte Menschen, bei nicht ausgewogener Ernährung oder bei übermäßigen Genuss von Alkohol. Dazu kommt, dass in den heutigen Lebensmitteln ein immer niedrigerer Magnesiumgehalt zu finden ist.

Wenn Sie viele Vollkornprodukte zu sich nehmen und zusätzlich zwei bis drei Liter Mineralwasser am Tag trinken, sind Sie mit Magnesium meistens schon einmal gut versorgt. Außerdem ist die Flüssigkeit nebenher auch noch sehr gut für Ihre Muskeltätigkeit und die Durchblutung. Dazu sollten Sie täglich eine Banane essen und viele Beschwerden, wie Muskelzucken oder Krämpfe, verschwinden wie von selbst.

Welche Beschwerden entstehen durch Mangel an Magnesium?

Die häufigsten Beschwerden, die durch den Mangel an Magnesium entstehen, sind Muskelkrämpfe, Verspannungen, Kreislaufbeschwerden, Herzrhythmusprobleme oder Augenzucken. Bis zu 40 Prozent der Bevölkerung hat nach Schätzungen einen Magnesiummangel. Meistens kann der Haushalt aber noch ausgeglichen werden.

Bei Beschwerden durch Magnesiummangel kann man selbst erst einmal durch Bananen oder Magnesium-Kapseln aus dem Handel schon viel tun. Oft können leichte Beschwerden dadurch schon sehr gut gelindert werden. Allerdings sollte man trotzdem einen Arzt aufsuchen, da nur dieser die richtige Dosierung einschätzen kann. Denn die Magnesium-Kapseln im Handel haben die unterschiedlichsten Dosierungen.

Gerade Frauen mit stärkeren Menstruationsbeschwerden wissen häufig nicht, dass ihre Beschwerden auch durch Magnesiummangel mitverursacht werden können. Während einer Schwangerschaft tritt bei Frauen Magnesiummangel besonders häufig auf, da hier bis zu 500 mg Magnesium benötigt werden, was man schwerlich über die Ernährung erreicht. Hier hilft nur die Einnahme von Magnesium-Kapseln. Es gibt Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel auch in Pulver- und Brausetabletteform, als Lutschtabletten oder sogar als Injektion.

Magnesiumpräperate sind nicht grundsätzlich rezeptpflichtig und somit frei in der Apotheke oder in Drogeriemärkten erhältlich. Allerdings sollte man sich vorher immer fachkundig beraten lassen, da es trotzdem zu Nebenwirkungen, wie Durchfall und Müdigkeit, kommen kann. Außerdem kann Magnesium als Nahrungsergänzugsmittel auch Wechselwirkung mit anderen Medikamenten haben. Angeraten wird eine Dosierung zwischen 200 und 400 mg Magnesium am Tag.

Der Mensch braucht täglich etwa 300 bis 350 mg Magnesium. Sobald die Magnesiumdepots des Körpers aufgebraucht sind, kommt es schnell zu Knochenschmerzen oder den verhassten Muskelkrämpfen. Magnesium ist für den Körper ein lebensnotwendiger Stoff, den er aber selbst nicht herstellen kann, also muss dieser über die Ernährung zugeführt werden. Magnesium ist für den Muskel- und Knochenaufbau und deren reibungsloser Funktion von großer Bedeutung.

Eine Banane ist tatsächlich einer der besten Lieferanten für Kalium und Magnesium. Sie liefert hochwertiges Magnesium, das für den Körper sehr gut verwertbar ist. Bananen enthalten eine ideale Konzentration von diesen Stoffen, so dass der Körper neue Energie erhält und die Muskeln beruhigt werden. Auch Verdauungsprobleme hängen unmittelbar mit Magnesiummangel zusammen und können durch den Verzehr von Bananen reguliert werden. Muskelkrämpfe können ebenso verhindert werden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, das Magnesium über Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, dann bedenken Sie aber dabei, dass manche der Magnesium-Kapseln abführend wirken können, unter anderem weil sie teilweise Süßungsmittel enthalten.

Autorin: Nele Zymek, Platinnetz-Redaktion